Reisebericht 2017 Bulgarien - Sofia und Plovdiv über Silvester

MIA_Steve

Hausmeister
Mitarbeiter
#1
Hallo zusammen!

Lust auf Fotos?

Mit diesem Bericht in 5 Teilen schaffe ich es nun auch die Berichterstattung des Jahres 2017 abzuschließen.

Viel Spaß!

30.12.17

Alle Jahre wieder! Auch zum Ende dieses Jahres setzen wir die Tradition fort und nutzen den Jahreswechsel für einen Städtetrip. Dieses Mal geht es nach Bulgarien!

Am Flughafen München findet aktuell noch der Wintermarkt statt.


Auch der Abstecher in die Lounge im Satelliten-Terminal ist schon Tradition. Dort geht es mit der kurzen U-Bahn hin.




Schicke Gastronomie im Satelliten.


In der Senator Lounge im Terminal 2S.


Trübes Wetter hinter der Bar.


Die restliche Zeit bis zum Abflug verbringen wir in der Non-Schengen Lounge im T2.




Prost.


Auf geht's! Wir fliegen heute mit dem Lufthansa Airbus A319-112 D-AIBG.


Schnell weg, das Wetter kann eigentlich nur besser werden.


Ich entdecke, dass man sich in der Lufthansa App aktuelle Infos zum Flug ansehen kann.


Ein anderer Jet fliegt in geringer Entfernung.


Noch vor dem Anflug auf die Bulgarische Hauptstadt Sofia geht die Sonne unter.


Die Stadt ist umringt von Bergen. Überall verschneite Gipfel.


Nach einer Schleife über der Stadt landen wir schließlich gegen 18 Uhr am Flughafen Sofia.


Die Einreiseformalitäten waren schnell erledigt, die Koffer ließen etwas länger auf sich warten.


Am Flughafen gibt es eine U-Bahn Haltestelle. Obwohl Taxis spottbillig sind, wählen wir meist freiwillig den Nahverkehr - schon wegen des Erlebniswerts.




Kurzes Umsteigen an der Haltestelle Serdika in der Innenstadt.


Nur zwei Stationen weiter steht unsere Herberge - das Hilton Sofia.


Die gläserne Lobby steht vor dem eigentlichen Hotelgebäude. Der Fahrstuhl fährt aus der Lobby heraus und bietet dann einen tollen Blick auf die Stadt - gelungene Architektur.


Drinnen erwartet uns die große und offene Lobby - der Check-In ging schnell und freundlich über die Bühne.


Wir bekamen ein Upgrade auf ein Executive Zimmer im typischen Hilton-Stil.




Anklicken für interaktive Darstellung. Steuerung mit Maus (gedrückt halten), zoomen mit Scrollrad. Oder Tastatur (Pfeile, Strg, Shift).


Eine handgeschriebene Karte und eine kulinarische Aufmerksamkeit warten bereits auf uns.


Fitness-Studio und Pool sind auch vorhanden.


Wir erkunden noch kurz die Umgebung um das Hotel. Eine Fußgängerbrücke führt zum Nationalen Kulturpalast. Dazwischen gibt es noch eine McDonalds Filiale.


In der entgegensetzten Richtung findet man ein Einkaufszentrum. Also alles da, was man brauchen könnte.


Zurück im Hotel gehen wir schließlich noch in die Executive Lounge.


Mit Drinks und Canapés endet dort unser erster Reisetag.
 
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MIA_Steve

Hausmeister
Mitarbeiter
#2
31.12.17

Der letzte Tag des Jahres!

Wir haben ein Eckzimmer und Ausblick in zwei Richtungen.


Die Fußgängerbrücke zum Nationalen Kulturpalast.


Der Kulturpalast im Großformat.


Im Hintergrund eine Bergkette.


In die andere Richtung haben wir ebenfalls Blick über die Dächer der Stadt.




Am anderen Ende des Hotelflurs blickt man auf Park und die näheren Berge.


An vielen Kreuzungen findet man diese Polizei-Türme.


Die Lobby am Morgen. Gefrühstückt haben wir im Restaurant.


Wir machen uns auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Auf der Fußgängerbrücke zum Kulturpalast.






Die Stufen einer Treppe am Kulturpalast sind mit Buchrücken dekoriert.


Zum Kulturpalast gehört ein Park. Blick von diesem auf das Hotel mit Berg im Hintergrund.


Am Ende des Parks beginnt die Innenstadt.


Ein Mann vermietet akkubetriebene Fahrzeuge für Kinder. Anscheinend ein gutes Geschäft.


Der Vitosha Boulevard ist die zentrale Einkaufsstraße Sofias.


Blick in die Querstraßen.




Der Justizpalast am Ende der Einkaufsstraße.


Dort befindet sich ebenfalls die Kathedrale Sweta Nedelja.


Kurzer Blick ins Innere.


Die Rotunde des Heiligen Georg ist das älteste Gebäude der Stadt und wurde von den Römern im 4. Jahrhundert erbaut. Sofia gilt als eine der ältesten Städte Europas.


Am Rande des City Gardnes wird heute die alljährliche Silvester-Party steigen.


Die große Bühne ist bereits aufgebaut.


Der baum hat das Geländer in Besitz genommen.


Vieles von Bulgarien in einem Bild.


Die Russische Kirche Sweti Nikolaj.


Ein Flohmarkt vor der Kathedrale. Hier findet man auch fragwürdige Dinge wie Kaffebecher mit einem Portrait Adolf Hilters mit großformatigen Hakenkreuzen.


Das Monument of the Unknown Soldier.


Die Alexander Newski Kathedrale ist die große Sehenswürdigkeit der Stadt.






Der Knyazheska Garden mit Bergblick.


Die Füße schmerzen und so beschließen wir an der U-Bahn Station Universität die Rückfahrt anzutreten.




Das Umsteigen in Serdika kennen wir ja bereits.


In der Hotel-Lobby bereitet sich ein DJ für die Silvesterparty vor.


Die große Party in der Innenstadt wird live im bulgarischen Fernsehen übertragen.


Nach ein paar Drinks in der Lounge laufen auch wir zum Partygelände. Mit meiner kleinen Panorama-Kamera will man mich nicht in den Sicherheitsbereich lassen. Ich verstecke sie kurzerhand unter einer Mülltonne - in der Hoffnung sie später dort wieder zu finden.


Im Gedränge schaffen wir es immerhin noch relativ nah zur Bühne.




Direkt neben uns findet dann zum Jahreswechsel das große Feuerwerk statt.


Ein wirklich kraftvolles Feuerwerk, begleitet von der Nationalhymne.




Bis zu 20.000 Menschen kommen jedes Jahr zur großen Feier in Sofia.








Nach dem Feuerwerk wird weiter ausgiebig gefeiert und getanzt. Wir treten bald den Rückweg an. Die Panorama-Kamera wartete noch brav in ihrem Versteck.


Wohnungen über den Geschäften des Vitosha Boulevards.


Frohes Neues!
 

MIA_Steve

Hausmeister
Mitarbeiter
#3
01.01.18

Frühstück gibt es auch in der Lounge - wir haben aber wieder im Restaurant gegessen. Das Frühstück geht am ersten Tag des Jahres natürlich extra lang.


Da heute ohnehin nicht vieles geöffnet sein wird, wollen wir einen Ausflug in die Natur machen. Wir lassen uns vom Concierge beraten und fahren mit dem Taxi gen Vitosha Mountain.


Bei der Simeonovo Seilbahn lassen wir uns raus werfen.


Mit der nicht ganz hochmodernen Seilbahn fahren wir auf den Berg.




Schon der Blick aus der Gondel macht Lust auf Berg.


Die Stadt Sofia im Hintergrund.




Über 30 Minuten sind wir mit der Seilbahn unterwegs.


Auf der Strecke gibt es mehrere Zwischenstationen.


Die Aleko Berghütte auf 1.820 Metern. Der höchste Gipfel liegt auf beeindruckenden knapp 2.300 Metern.




Skibetrieb war noch keiner.


Wegen des tollen Wetters war trotzdem viel los.


Wer auf Lifte verzichtet, kann natürlich trotzdem Skifahren.


Wir klettern die Piste hoch und haben Spaß im Schnee.








Die Sonne droht nicht mehr lang zu bleiben.




Von Aleko aus führt ein Weg parallel zum Hang über die Bergkette.


Eine neue Kapelle entsteht am Weg.


Die Sonne erreicht bereits die Baumkronen.


Blick über Sofia.


Der Sessellift ist nicht in Betrieb.


Schneemänner am Wegesrand.


Wunderschöne Natur und perfektes Wetter - was besseres hätten wir heute gar nicht machen können.




Letzte Sonnenstrahlen.




Kaum war die Sonne weg, wurde es schnell kühl und wir machten uns auf den Rückweg.


Auf der Fahrt ins Tal. Dort gibt es zumindest noch Sonne.


Von der Seilbahn nehmen wir nun einen Bus zurück in die Stadt.


Ausgestattet mit USB-Anschlüssen.


Wir steigen bei der Paradise Center Mall aus, einem der großen Einkaufszentren der Stadt.


Sogar mit Freizeitpark auf dem Dach.


Die meisten Geschäfte sind heute auch hier geschlossen.




Dafür gibt es einen großen Food-Court.


Direkt unter der Mall befindet sich eine U-Bahn Haltestelle.




Von hier geht es direkt zurück zum Hotel.


Der Pool des Hotels ist klein und kalt. Warm geht es dafür in Sauna und Dampfbad zu.


In der Lounge gibt es schließlich noch ein paar Snacks.


Der erste Tag des Jahres war ein guter!
 

MIA_Steve

Hausmeister
Mitarbeiter
#4
Tag 4 mit einem tollen Ausflug in die EU-Kulturhauptstadt 2019:

02.01.18

Blick ins Frühstücksrestaurant.




Für heute haben wir einen Tagesausflug geplant. Das Wetter ist leider nicht ideal.


Mit der U-Bahn geht es zum Hauptbahnhof.


Abgesehen von der modernen und EU-finanzierten Bahnhofshalle nicht der hübscheste und sicherste Ort.






Dem Hauptbahnhof schließt sich rein riesiger Busbahnhof mit hunderten von Verbindungen an. Jeder Bus hat einen festen Parkplatz mit eigenem kleinem Reisebüro. Da es schwierig ist, in Bulgarien Informationen über Verkehrsmittel zu erhalten, haben wir uns vom Hotel-Concierge eine Busverbindung raussuchen lassen. Leider war der Bus bereits ausverkauft und wir mussten eine Stunde auf den nächsten warten.


In der Zwischenzeit erkunden wir noch etwas den Hauptbahnhof.




Dann steht endlich unser Bus für die Fahrt nach Plovdiv bereit.


Straßenbahn auf dem Weg aus Sofia heraus.


Etwa 2,5 Stunden dauert die Fahrt in die zweitgrößte Stadt Bulgariens.


Mit dem Wetter scheinen wie heute doch noch Glück zu haben!


Ankunft in Plovdiv und Fahrt über den Fluss Mariza.


Einer der vielen Wohnblöcke der Stadt.


Der Busbahnhof befindet sich direkt vor dieser Ruine.


Spiegelung in einem modernen Gebäude.


Vom Busbahnhof sind es einige Minuten Fußweg in den Stadtkern.


Überall stehen leere und verfallende Häuser.


Die Singing Fountains sind im Sommer eine große Attraktion der Stadt.


Weg durch den Garden of Tsar Simeon.


Am Ende des Parks beginnt die große Einkaufsstraße Plovdivs. Links erkennt man einen der sieben Hügel, auf welchen die Stadt erbaut wurde.


Interessanter Wegweiser. 1695 Kilometer nach Leipzig.


Die Geschichte Plovdivs geht bis ins sechste Jahrhundert vor Christus zurück. In all der Zeit war die Stadt unter der Herrschaft der Mazedonier, Römer, Kelten, Slawen, Bulgaren und Türken. Besonders die Römer haben Spannendes hinterlassen, wie etwas das Odeon von Philippopolis.


Der große Weihnachtsbaum steht auch noch.


Plovdiv wird außerdem die EU-Kulturhauptstadt 2019.


Blicke in Seitengassen sind überall spannend.


Das antike Stadion von Philippopolis, dahinter die Dschumaja Moschee.


Nur unweit davon befindet sich eine weitere, die Shahbeddin Imarethane Moschee.


Die Fußgängerzone endet am Fluss.


Dort befindet sich ein Einkaufszentrum in einer Brücke.




Weiterer Blick in eine Seitengasse.


Durch das Künstler-Viertel der Stadt laufen wir zur historischen Altstadt.






Der Straßenbelag besteht hier teils noch aus Pflaster aus der Römerzeit.


Enge, steile Gassen.




Das Ethnographische Museum.


Ausblick von einem der Hügel über Plovdiv.


In der Bildmitte erkennt man die Einkaufsbrücke über dem Fluss.




Der Rückweg durch die schnuckelige Altstadt.




Eines der Highlights der Stadt ist das große Theater aus der Römerzeit.




Der Mittagshunger lässt sich günstig stillen: Pizza und Cola für 1,50 Euro.


McDonald's in Kyrillisch.


Unser Weg zurück zum Busbahnhof für vorbei am Postamt.


Charme des Kommunismus.


Die Rückfahrtzeit haben wir perfekt gewählt. Die Sonne geht bereits unter.


Zurück beim Busbahnhof steht auch schon der Bus bereit.


Plovdiv ist wirklich der perfekte Tagesausflug. Die Stadt hat touristisch wirklich viel zu bieten und wohl mehr Sehenswürdigkeiten, als Sofia selbst.


Zurück zum Hotel geht es abermals via U-Bahn.
 

MIA_Steve

Hausmeister
Mitarbeiter
#6
Und damit endet Bulgarien:

03.01.18

Letzter Tag, letztes Frühstück.


Blick aus dem Hotel in Richtung Osten.




Da wir erst am Abend fliegen, spazieren wir heute nochmals in die Innenstadt.


Der Kulturpalast. Die Wolken hängen heute tief.


Statue auf dem Vitosha Boulevard.




Serdika ist der Antike Kern der Stadt und war auch einst deren Name.




Ausgrabungen des antiken Serdikas.




Hier befindet sich auch die Zentrale Markthalle. Ein lebendiger Ort, der durchaus zum verweilen einlädt.


Das Zentralkaufhaus (ZUM) fasziniert durch seine massive Architektur.


Nezavisimost Platz im Herzen der Stadt.


Ehemaliges Kommunistische Partei-Haus.


Unter den großen Glaskuppeln befinden sich weitere Ausgrabungen.




Ursprüngliche Römerstraße.


Die Wachen vor dem Präsidentenpalast.


Zurück laufen wir etwas querfeldein und entdecken wieder ganz andere Seiten der Stadt.






Zurück beim Kulturpalast.


Von dort sind es nur noch ein paar Schritte zum Hilton.


Am Nachmittag reißt die Wolkendecke auf und die Sonne kommt raus.


Bei blauem Himmel verabschieden wir uns von unserem Hotel.


Zum Flughafen fahren wir mit der U-Bahn.


Sofia Airport.


Auf dem Weg zum Terminal geht bereits die Sonne unter.


Die einzige verfügbare Lounge ist eine Aspire Lounge.




Keine große Auswahl aber wir müssen ohnehin nicht lange warten.


Dann sitzen wir schließlich im Lufthansa Airbus A320-214 D-AIWB.


Good Bye Sofia!


Zurück in München sehen wir noch die Reste des abgebauten Wintermarkts.


Bulgarien behalten wir als sehr entspanntes und durchaus sehenswertes Land in Erinnerung, dass mehr zu bieten hat als den Goldstrand. Meine wenigen Kyrillisch-Kenntnisse haben nicht geschadet, oft ist es aber gerade im Internet schwierig, aktuelle Informationen in Englisch zu bekommen.
 
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