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Reisebericht 2017 San Francisco - Los Angeles - San Diego - Tijuana - Las Vegas via Zürich - Oslo - Istanbul

Dieses Thema im Forum "Reiseberichte von MIA_Steve" wurde erstellt von MIA_Steve, 16. Oktober 2017.

  1. Texasranger

    Texasranger Well-Known Member

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  2. Die Sonnenanbeterin

    Die Sonnenanbeterin Well-Known Member

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    :009: :undweg:
     
  3. MIA_Steve

    MIA_Steve Hausmeister Mitarbeiter

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    So ruhig hier, ich mach mal weiter.

    Und heute: Ein leeres Casino, eine lange Fahrt, tolle Natur, noch eine lange Fahrt, eine tiefe Schlucht und ein verpasster Sonnenuntergang.

    07.10.17

    Leere Casinos sieht man selten. Um 6:30 morgens sind aber nur noch wenige am Zocken.
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    Pünktlich zum Sonnenaufgang verlassen wird das Hotel. Wir haben heute einen langen Weg vor uns.
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    Während eines Tank-Stopps an der I-15 geht auch über den Bergen die Sonne auf.
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    Du weißt, dass du in Amerika bist, wenn du knapp 130 km/h fährst und dich ein Lastwagen überholt.
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    Wir verlassen Nevada und sind nun in Arizona.
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    Auf in die Berge!
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    Nach einer spannenden und kurvigen Fahrt durch die Berge erreichen wir den nächsten Staat: Utah.
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    Nach dem Verlassen der Interstate durchfahren wir abwechslungsreiche Gegenden.
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    Nähert man sich dem Zion Nationalpark, werden die Straßen rot.
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    Der Zion darf nur außerhalb der Saison mit dem Auto befahren werden. Im Sommer kann man nur mit einem Shuttle-Bus durch den Park fahren. Da am Visitor Center nur wenige Parkplätze zur Verfügung stehen, sollte man in Springdale parken.
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    Von Springdale fahren Busse zum Visitor Center.
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    Schock am Visitor Center: Die Schlange der Menschen, die in den Park wollen, ist hunderte Meter lang.
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    Wir warten etwa eine Stunde, was der Stimmung nicht gerade zuträglich ist.
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    Endlich sitzen wir im Shuttle und die Fahrt beginnt.
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    Wow! Alleine die Aussicht entschädigt für die Wartezeit.
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    Insgesamt gibt es 9 Haltestellen im Park. Wir fahren direkt die komplette Strecke. Beim Aussteigen muss man stets damit rechnen, so schnell nicht weiter zu kommen, da die Busse oft überfüllt sind. Zumindest warnt ein Schild am Vistor-Center davor.
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    Wir steigen an der letzten Haltestelle aus und Spazieren ein Stück auf dem "Riverside Walk". Schönste Natur!
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    Wir am Virgin River.
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    Panorama beim Temple Of Sinawava Riverside Walk.
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    Hier oben sind die Busse leer und so fahren wir direkt zum nächsten Stopp: Big Bend. Tatsächlich nur eine große Kurve mit Aussicht.
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    Luftsprung im Zion.
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    Die Fahrt mit dem Shuttle geht weiter.
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    Ich kannte bisher nur die Durchgangsstraße durch den Zion. Dieser eigentliche Teil des Parks ist landschaftlich eine ganz andere Dimension.
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    Der größte Stopp auf der Route ist "Zion Lodge". Ein Baum sorgt für viel angenehmen Schatten.
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    Straße bei der Zion Lodge.
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    Obwohl die Zeit langsam drängt, entschließen wir uns noch zu einer kurzen Wanderung auf dem Emerald Pools Trail.
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    Ein cooler Weg unter diesem Felsüberhang.
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    Trocken kommt hier allerdings niemand durch. Nicht nur der Wasserfall sorgt für ordentlich Regen, auch aus Steinspalten kommt Wasser.
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    Wir laufen bis zum Mittleren Pool. Viel faszinierender allerdings sind die Ausblicke vom Weg.
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    Zurück beim Virgin River.
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    Die Brücke führt zurück zur Zion Lodge.
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    Schönste Natur!
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    Zion und Valley Of Fire sind eindeutig meine beiden Highlights in der Region.
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    Mit diesen eindrucksvollen Erinnerungen treten wir die Rückfahrt zum Visitor-Center an. Voll waren die Busse übrigens nie.
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    Und damit verlassen wir den inneren Kern des Zion Nationalparks.
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    Auf dem Parkplatz findet gerade ein Rocktoberfest statt. Blasmusik, Sauerkraut und Würste. Eben typisch Deutschland.
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    Mit dem Shuttle-Bus fahren wir zurück nach Springdale.
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    Nur um dort ins Auto zu steigen und die gleiche (kurze) Strecke direkt wieder zurück zu fahren.
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    Die Einfahrt in den Nationalpark ist für uns Kostenfrei, da wir ja bereits heute Vormittag bezahlt haben.
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    Nun fahren wir die Passstraße, die ebenfalls durch den Nationalpark führt.
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    Ein wahnsinniger Anblick!
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    Durch die Tunnel, die oft nur im Einbahnverkehr befahrbar sind, muss man hier stets mit kurzen Staus rechnen.
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    Ich hatte diese Fahrt sehr spektakulär in Erinnerung. Wenn man vorher aber im Inneren des Parks war, ist es gar nicht mehr so beeindruckend.
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    Dickhornschafe klettern gekonnt auf den Felsen.
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    Ein weiterer Tunnel.
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    So vielfältige Gesteinsformationen und Farben auf einem Fleck.
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    Dann endet der Park mit seiner mächtigen Szenerie sehr abrupt und man landet auf einer recht eintönigen Ebene.
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    Aber bereits kurze Zeit später gibt es wieder etwas zu sehen.
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    Die beiden Jäger-Kollegen waren erfolgreich.
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    Die Landschaft bleibt flach aber stets gibt es am Horizont spannendes zu sehen.
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    Dann erreichen wir, Page, Arizona. Der braune Streifen am Himmel sind die Abgase des Kohlekraftwerks, dass die Navajo Indianer hier betreiben.
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    Wir fahren über die Brücke beim Glen Canyon Dam.
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    An Page selbst fahren wir vorerst vorbei. Auch in diesem Foto erkennt man gut die Abgaswolke.
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    Der Parkplatz beim Horseshoe Bend ist bereits komplett voll und so bleibt uns nichts übrig, als etwas entfernt auf der Straße zu parken. Die Sonne ist schon fast verschwunden.
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    Den Sonnenuntergang haben wir verpasst. So können wir etwas gemütlicher die paar hundert Meter zum Canyon gehen.
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    Nur noch wenige Schritte bis zum Abgrund.
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    Der Horseshoe Bend ist eine Hufeisenförmige Kurve des Colorado Rivers, der diese in die Gesteinsformationen gefressen hat.
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    Etwa 300 Meter tief geht es direkt an der Kante.
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    Ich bin kein für Höhenangst anfälliger Mensch. Hier habe ich aber irgendwie ein beklemmendes Gefühl, wenn ich nahe an der Schlucht bin.
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    Wirklich atemberaubend! Ich hatte mir diesen Ort tatsächlich etwas anders vorgestellt. Mir war nicht bewusst, dass man wirklich bis auf Zentimeter an den Abgrund heran muss, damit man die ganze Flussbiegung sehen kann. Zumindest war es an unserer Position so, weiter links ist es schätze ich weniger drastisch.
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    Mindestens so faszinierend wie die Landschaft ist das Beobachten der Leute.
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    Einige scheinen die Höhe komplett auszublenden und turnen an der Kante herum, wie Äffchen.
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    Ich mit dem Stativ bewaffnet. Kaum war die Sonne weg, wurde es rasant kühl hier draußen.
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    Wir verbringen noch einige Zeit am gleichen Platz und lernen nette Leute kennen.
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    Unten haben Camper ihr Lagefeuer angemacht. Wir bleiben bis zur kompletten Dunkelheit und bahnen uns den Weg per Smartphone-Lampe zurück zum Parkplatz.
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    Die komplette Dunkelheit nutze ich für ein spontanes Foto gen Himmel. Die Milchstraße konnte man mit bloßem Auge bestens beobachten.
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    Page ist winzig und unser Hotel nur ein paar Minuten vom Horseshoe Bend entfernt. Das Motel 6.
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    Ein einfaches aber modernes Zimmer.
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    Das obligatorische Panorama im Hotel.
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    Dann heißt es Abendessen suchen. Sonic Drive-In ist ein reines Drive-In Restaurant. Man parkt, bestellt am Parkplatz und bekommt auch dort sein Essen.
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    Wir entscheiden uns jedoch für Denny's.
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    Hier kann man in urigem Ambiente gemütlich sitzen.
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    Zum Abschluss des Tages noch ein "Spaziergang" durch den örtlichen Walmart.
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    Mit 470 Kilometern sind wir heute überdurchschnittlich viel gefahren.
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  4. MBCSCOUT

    MBCSCOUT Well-Known Member

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    Wirklich eine Hammertour - sowohl von den Highlights her als auch von den Kilometern :002: Ich lese bei jedem Berichtsteil noch einmal nach, ob das jetzt wirklich alles an einem Tag passiert ist. Erinnert mich an unsere USA-West-Touren als wir noch kinderlos waren und auf niemanden Rücksicht nehmen mussten. Mit Kindern ist es zwar genauso toll aber deutlich entschleunigter und weniger vollgepackt. Eben anders. :D

    Sehr schöner Bericht und wieder absolute Spitzenfotos!
     
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  5. MIA_Steve

    MIA_Steve Hausmeister Mitarbeiter

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    Tatsächlich war das meiste gar nicht so geplant. Eigentlich wollten wir nur 4 Tage in Vegas entspannen. Irgendwie kam mir dann der Antelope wieder in den Sinn. Dann hab ich mich mit Page beschäftigt und festgestellt, dass der Horseshoe Bend ja auch in der Nähe ist. Da wir von Vegas auch nicht mehr Zeit opfern wollten (und es dann doch für Valley Of Fire getan haben) wurde es eben ein One-Night Ausflug. Und Zion lag eben noch auf dem Weg. Dafür 1000 Kilometer in 2 Tagen zu fahren ist natürlich Quatsch und völlige Fehlplanung, Anbetracht dessen, was man hätte eigentlich bei vernünftiger Planung noch hätte mehr einbauen können (Bryce-, Grandcanyon, Monument Valley,...).

    Bedenkt man aber, dass es eigentlich eine Reise á la, "oh, guter Flugpreis, lass zum Meilensammeln hinfliegen und noch kurz Highway 1 anschauen" werden sollte, ist es doch einfach geil geworden.

    Und das totale übertriebene Tagesprogramm macht uns immer Spaß. Wir erleben gerne an einem Tag mehr, als viele anderen in einer Woche Urlaub. Tatsächlich muss ich aber zugeben, dass es an manchen Tagen bei diesem Urlaub grenzwertig war. Wenn man schon keine Zeit mehr für Pool oder Googlen der nächsten Tagesziele mehr hat, wenn man spät im Hotel ankommt, fühlt man sich schon manchmal minimal gestresst ;-)
     
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  6. Herzerl

    Herzerl Well-Known Member

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    Suuupergeile Fotos (wie gehabt) :006:
    Mal schaun, wie das Wetter im März ist, vielleicht machen wir auch spontan so n tollen Ausflug!!!!
     
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  7. Reisezottel

    Reisezottel Well-Known Member

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    Hach, ich könnte auch gleich los, war "damals" eine schöne Zeit im Westen :007:

    Bin gespannt, wo,ihr noch hin fahrt :001:
     
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  8. Die Sonnenanbeterin

    Die Sonnenanbeterin Well-Known Member

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    Tolle Fotos! Ich habe bei der Durchfahrt durch den Zion schon gedacht, ob das so klug war, ihn zugunsten des Bryce zu streichen. Eigentlich wollten wir dort 2 Nächte bleiben und wandern, aber dann dachte ich mir .... wenn man schon einmal da ist, sollte man doch einen Abstecher zum Bryce machen ..... Im Nachhinein war das ein Fehler. Der Bryce ist toll, aber der Zion hatte mir besser gefallen und wir waren NUR auf der Route, die man mit dem Auto befahren kann ....

    Das war aber wirklich voll am Horseshooe Bend :eek:

    Wenn man sich die Touris da so ansieht, ist es manchmal verwunderlich, dass da nicht mehr in den Tod stürzen :confused:

    Übrigens mit dem straffen Programm habe ich auch schon gedacht ..... und ich dachte, bei mir wäre es schon zu vollgepackt gewsen mit meinen 200 - max 450 km pro Tag :rolleyes:
     
  9. MIA_Steve

    MIA_Steve Hausmeister Mitarbeiter

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    Bryce Canyon fand ich ganz nett. Aber ich würde ihn weder gegen Zion eintauschen, noch einen großen Umweg dafür fahren. Wir waren SEHR kurz davor den Shuttle im Zion weg zu lassen. Und als wir dort waren, waren wir wirklich angepisst von dieser ewigen Warzeit auf den Shuttle. Meine Freundin war derart genervt, als wir endlich in den dämlichen Shuttle eingestiegen sind. Nur 5 Minuten später hatten wir beide ein riesiges Lächeln auf den Lippen. Das Innere des Zions war wirklich ein (oder vielleicht sogar DAS) Highlight auf der Reise und es war jede Sekunde des Anstehens wert. Wir haben diesen Park derart glücklich verlassen, auch dass wir den Sonnenuntergang in Page nicht schaffen würden, war uns total egal. Und die restliche "übliche" Fahrt durch den Zion hatte nur noch ein "das wars?" Gefühl, obwohl ich sie eigentlich total spektakulär in Erinnerung hatte. Das nächste Mal bleiben wir 2 Tage dort drin und werden richtig Wandern, das steht fest :mrgreen:

    Wir hatten auch kein Wohnmobil und keine 3 Kinder dabei :eek: :taets:
     
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  10. MBCSCOUT

    MBCSCOUT Well-Known Member

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    Das habe ich gestern auch so gedacht, als ich mit unserer letzten Tour verglichen habe. "Wie macht das der Kerl zeitlich?" spukte mir im Gehirn rum. :009:
    Bei uns lief das das letzte Mal anders:

    - Wohnmobil morgens beladen
    - um 9 Abmarsch am Strip
    - um 11 aus dem Walmart nach dem Ersteinkauf raus
    - 13 Uhr Mesquite McDonalds
    - 13:30 ---> oh, der Auspuff des Wohnmobils hängt auf der Straße
    - 15 Uhr endlich Hinterhof-Werkstatt in Mesquite von Cruise America zugewiesen bekommen
    - 17 Uhr wir sind endlich dran: Problem mit einfacher Schelle gelöst (Sache von 10 Minuten)
    - 20 Uhr: Ankunft auf dem Campingplatz im Zion.

    Tag gelaufen. Soviel zum Thema Entschleunigung mit Kindern und Wohnmobil. :D:D:D
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. November 2017
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  11. Die Sonnenanbeterin

    Die Sonnenanbeterin Well-Known Member

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    Genau vor soetwas hatte ich bei unserer Tour ziemlich Bammel .... aber ausser einem eingedellten Aussenwasserventil blieben wir von Pannen zum Glück verschont.

    Das wäre mit unserem eng gesteckten Plan auch echt schwierig geworden:009: :0141:


    Soviel zum Thema Entschleunigung mit Kindern und Wohnmobil :rolleyes:
     
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  12. Annette21

    Annette21 Well-Known Member

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    Ich bin auch noch mit Begeisterung dabei. Die Bilder sind so schön. Müssen doch mal wieder in den Westen. Aber zuerst möchte ich nach Hawaii.
     
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  13. Arndt

    Arndt Well-Known Member

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    Hawaii ist auch toll, so lange es nicht O‘ahu sein muss.
     
  14. MIA_Steve

    MIA_Steve Hausmeister Mitarbeiter

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    Und heute: Kein Sonnenaufgang, eine Schlucht, noch eine Schlucht, schon wieder die Hufeisen-Schlucht, Sturm in den Bergen und Fahren im Dunkeln.

    08.10.17

    Eigentlich hatte ich geplant, heute bereits vor Sonnenaufgang zum Horseshoe Bend zu fahren und diesen dort zu erleben. Sogar eine Taschenlampe habe ich dafür extra mitgebracht. Allerdings haben wir diesen Plan bereits gestern verworfen: Zu früh, zu kalt, zu faul! Stattdessen schlafen wir aus und erwachen bei schönstem Sonnenschein.
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    Um 10 Uhr haben wir einen Termin bei Chief Tsosie. Die Firma veranstaltet Touren zum Upper Antelope Canyon. Da meist schon Monate vorher alles ausgebucht ist, sollte man sich frühzeitig um eine Buchung kümmern.
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    In solchen Trucks geht es um Canyon.
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    Auf dem Weg in die Wüste.
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    Von der Straße abgefahren geht es staubig weiter.
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    Die Canyon sind massentouristische Durchschleusung, das erkennt man schon am Parkplatz vor dem Eingang.
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    Außerdem erkennt man: Da drinnen wird es dunkel und staubig.
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    Erster Blick in den Upper Antelope Canyon.
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    Es gibt zwei mögliche Touren. Bei der normalen Tour sind Stative verboten und man wird für etwa 60 Dollar zügig durch den Canyon geführt. Für etwa 200 Dollar kann man eine Fototour machen. Man muss zwingend ein Stativ dabei haben, dafür gibt es mehr Zeit und man versucht, dass keine Leute im Weg stehen.
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    Wir machen nur die ganz normale Tour.

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    Der Blick wandert meist ohnehin nach oben - dort sind auch keine Menschen im Weg.
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    Die beiden Antelope Canyons gelten als einer der fotogensten Plätze auf der Welt.
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    Es kommt nur wenig Tageslicht hier runter und dieses wird nur über die Wände reflektiert.
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    Das Fotografieren ist durchaus eine Herausforderung. Lange Verschlusszeiten erfordern eine absolut ruhige Hand. Oder man versucht sich anzulehnen oder irgendwo abzustützen.
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    Das Herz (auf der Seite liegend) ist für viele das Highlight in der Schlucht.
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    Ich im Upper Canyon.
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    Die Gesteinsformationen sind wirklich fesseln und jeder Meter des Canyons sieht anders aus als der vorherige.
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    Am Ende der Schlucht gelangt man wieder ans Tageslicht - nur um umzudrehen und den Weg zurück zu gehen.
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    Absolut fasziniert verlassen wir den oberen Teil des Antelope Canyon.
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    Der Truck von Chief Tsosie bringt uns zurück nach Page. Alle sind nach dem Gang durch den Canyon ziemlich staubbedeckt.
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    Wir probieren Safeway als Walmart Alternative und sind positiv angetan.
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    Würde sie keinen eigenen Sitz im Flugzeug brauchen, hätten wir sie sofort mitgenommen!
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    Mein Mittagessen fällt etwas spartanisch aus. Hot-Dog und Eis.
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    Dann fahren wir mit dem eigenen Auto nochmals die Strecke in die Wüste.
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    Die Navajo Generating Station.
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    Links unten erkennt man den Parkplatz des Lower Antelope Canyons.
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    Zum Lower Antelope Canyon kann man mit dem eigenen Auto fahren.
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    Wir haben auch hier eine Tour reserviert. Da wir etwas früh dort sind und bei einer japanischen Reisegruppe zwei Plätze frei sind, gehen wir mit dieser Tour mit.
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    Vor dem Eingang des Canyons gibt es einen langen Stau. Wir haben einen super witzigen Guide. Wir unterhalten uns die ganze Zeit und haben viel Spaß. Er hat sehr witzige Geschichten auf Lager und spricht viele Sprachen - so vergeht die Zeit schnell.
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    Der Lower Canyon erfordert etwas mehr Bewegung. Hinein geht es per Treppe.
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    Auch hier werden natürlich Massen durchgeschleust.
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    Ich in einer ruhigen Ecke.
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    Gefühlt ist in diesem Teil des Canyons deutlich mehr Licht.
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    Ein direkter Sonnenlichtstrahl fällt in den Canyon. Um diese Jahreszeit passiert das nur noch wenige Minuten am Tag. Bald gar nicht mehr.
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    Ab und zu muss man im Lower Canyon eine Leiter erklimmen.
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    Unser Guide macht ein paar Fotos von uns. Da unsere japanische Reisegruppe einen eigenen Reiseführer dabei hat, kümmert sich der Navajo Guide viel um uns.
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    WOW! Wie von einer anderen Welt. Oder ein Objekt unter dem Mikroskop.
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    Die letzten Treppen im Canyon.
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    Im Gegensatz zum Uppper Canyon geht man nicht zurück - stattdessen wird man von einer Felsspalte ausgespuckt und steht wieder in der Wüste.
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    Der Japanische Reiseführer macht mit einer Flasche Wasser eine spannende Vorführung, wie der Canyon entstanden ist. Der Navajo Guide klaut meine Spiegelreflex-Kamera und macht damit ein super Video der gesamten Demonstration. Leider komplett auf Japanisch. Man versteht es aber auch ohne Worte.
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    Noch ein Selfie, dann verabschieden wir uns auch vom unteren Teil des Canyons.
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    Wir wollen uns den Horseshoe Bend nochmals mit Sonne ansehen. Parkplätze sind heute noch ausreichend vorhanden.
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    Der Weg zum Colorado River.
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    Ab zum Abgrund. Wir sind wieder etwa an der gleichen Stelle wie gestern.
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    Solange die Sonne scheint, hat man in der Schlucht natürlich mit Schattenwurf zu rechnen.
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    Fotografieren lässt sich dieser Ort übrigens nur mit einem Weitwinkelobjektiv. Normale DSLR-Objektive und die meisten Handys haben keine Chance, das ganze Spektakel auf ein Foto zu bekommen.
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    Der Schatten wandert immer weiter voran.
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    Panorama am Abgrund.
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    Ein letztes Abschiedsfoto mit der Hufeisenschlucht. Da wir noch nach Las Vegas fahren müssen, bleiben wir nicht bis zum Sonnenuntergang. Viele Leute sagen, beide Antelope Canyons an einem Tag wären zu viel. Ich sehe kein Problem, warum man nicht beide Canyons und den Horseshoe Bend an einem Tag kombinieren sollte. Wirklich stressig ist es nicht.
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    Noch ein kurzer Stopp beim Glen Canyon Dam.
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    Die Schlucht hinter em Staudamm.
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    Der Lake Powell ist der durch den Glen Caynon entstandene Stausee. Was ein beeindruckender Hintergrund! Der Rückweg nach Las Vegas war spannend. Nie bin ich bei so starken Winden Auto gefahren. Nicht nur Steine, ganze Büsche flogen über die Straße und gegen unser Auto. Dass der Sturm, der aus den Bergen kommt, in Kalifornien gerade für verheerende Waldbrände sorgt, wissen wir zu diesem Zeitpunkt aber nicht.
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    Ankunft in Las Vegas. Heute wohnen wir im MGM Hotel.
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    Die Lobby.
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    Wir erfahren, dass es die Löwen, für die das Hotel immer bekannt war, dort nicht mehr leben. 2009 habe ich sie dort noch sehen können.
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    Zum Aufzug geht es auch hier nur durch das Casino.
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    Für einen super Preis haben wir ein Zufallszimmer gebucht und sind mit der bekommenen Bude im Hauptgebäude sehr zufrieden.
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    Rundumblick in Zimmer und Bad.
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    Heute sind es sogar noch ein paar Kilometer mehr als gestern: 480 Kilometer, die meisten davon durch die Dunkelheit.
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  15. Herzerl

    Herzerl Well-Known Member

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    aus dem schönen Bayern
    Baaaaah! Meeega-Bilder :002::002::002:
    Wobei die "Vieh"-Transporter schon heftig sind.... :mrgreen:
     
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  16. Reisezottel

    Reisezottel Well-Known Member

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    Die Transporter gehen ja noch, aber die vielen Menschen im Canyon. Da kann man ja schon Platzangst bekommen. Aber Deine Fotos sind total beeindruckend
     
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  17. MIA_Steve

    MIA_Steve Hausmeister Mitarbeiter

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    Und heute gibt es: Baden in Vegas, Warte am Flughafen, wirklich langes Warten am Flughafen, ein kurzer Flug und ein Abend in San Francisco:

    09.10.17

    Guten Morgen! Das ist also unser Ausblick vom Zimmer im MGM Hotel. Wir sehen den Stratosphere Tower.
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    Und das Hilton Grand Vacations.
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    Ein Zug der Las Vegas Monorail.
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    Den Tag beginnen wir mit einem Besuch im Pool-Bereich des MGM.
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    Es gibt mehrere große Pools.
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    Allerdings sind große Teile der Poolarea gerade für Bauarbeiten geschlossen.
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    Ich probiere eine neue RedBull Sorte. Zuckerfrei.
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    Dann liegen wir noch einige Zeit faul im Whirlpool.
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    Innen ist das MGM irgendwie eher trist.
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    Dafür finde ich das Casino nicht schlecht.
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    Auf dem Weg zurück zum Zimmer.
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    Den Check-Out kann man, wie auch im Mandaly Bay, über den Fernseher vornehmen.
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    Beim Verlassen des Parkhauses fällt mir auf, dass unser Kennzeichen auf dem Parkticket steht. Totale Überwachung.
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    Auf dem Weg zum Flughafen geht es am Mandalay vorbei.
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    Das Festival Gelände ist noch immer komplett abgeriegelt.
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    Gedenkstätte zwischen Mandalay und dem Konzertgelände.
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    Das Mandalay Bay mit den beiden provisorisch geflickten Fenstern, aus welchen der Täter geschossen hat.
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    Der Flughafen liegt gleich hinter dem Las Vegas Strip.
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    Das Berühmte Welcome To Las Vegas Schild.
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    Hier ist eine große und gut besuchte Kondolenzstätte entstanden.
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    Für jedes Opfer des Attentats gibt es ein eigenes Kreuz.
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    Southwest Maschine im Anflug.
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    McCarran Airport mit den Bergen im Hintergrund.
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    Nachdem wir unseren Hyundai Santa Fe zu Alamo zurückgebracht haben, geht es mit dem Shuttle Bus zum Terminal.
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    Der Strip vom Flughafen aus gesehen.
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    Wir fliegen heute mit Virigin America nach Las Vegas. Der Check-In ist in Sekunden und ohne Anstehen erledigt.
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    Beim reingehen fällt uns ein, dass auf der Boardkarte eine viel spätere Abflugzeit steht. Gesagt hat man uns davon bisher nichts.
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    Spielautomaten gibt es in Vegas natürlich auch im Terminal.
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    Die Feuerwehr hat eine Flagge gehisst.
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    Gegen den Mittagshunger versuchen wir eine Filiale von Carls Jr Burger.
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    Unser Abflug hat sich mittlerweile von 15 Uhr auf nach 18 Uhr verschoben. Grund ist der Defekt einer Maschine und die starken Winde, die derzeit den Flugverkehr teilweise lahmlegen.
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    Genug Zeit, den Flughafen etwas zu erkunden.
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    Noch kurz 20 Dollar vernichten. Die Chinesen neben uns haben 3 Stunden durchgezockt. Das Geld sitzt da wirklich locker.
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    Die Sonne geht bereits unter.
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    Es ist fast 19 Uhr, als endlich unsere Maschine bereit ist.
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    Der Virgin America Airbus A320-214 N638VA. Virgin ist eine sehr junge Airline. Bunte Plexiglasscheiben als Wänd, elektronische Musik und bunte Beleuchtung.
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    Alle Sitze sind mit IFE-Systemen ausgestattet.
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    Darüber lassen sich auch Getränke und Essen bestellen.
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    Abflug von Las Vegas.
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    Wegen der Verspätung gibt es einen Gratis Snack für alle.
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    Ich liebe diese bunte Kabine.
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    Gelandet in San Francisco.
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    Das Domestic Terminal ist deutlich moderner als das internationale.
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    Typisch USA Domestic: Die Kofferbänder sind direkt am Ausgang. Jeder kann von der Straße hier reinkommen und sich einen Koffer mitnehmen.
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    Zum Mietwagenzentrum geht es mit dem SkyTrain.
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    Ich wollte ja aus Spaß diesen Nissan Pickup nehmen.
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    Aus Gründen der Vernunft nehmen wir dann aber doch einen Jeep Cherokee. Wir haben uns wieder frech von Midsize SUV zu Standard geupgradet. Es interessiert hier wirklich niemanden.
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    Wir haben ein Zimmer im Motel6 Downtown gebucht. Es liegt in der Geary Street und damit direkt am Rande der Stadtteile, die man gerade nachts nicht unbedingt aufsuchen sollte.
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    Immer verfügt das Motel6 über eine Tiefgarage. Beim Check-In klingelt alle 20 Sekunden das Telefon mit der Frage ob es noch ein freies Zimmer gibt. Es ist jedoch bereits komplett ausgebucht. Warum das so ist, werden wir erst morgens erfahren.
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    Wir bekommen ein geräumiges Zimmer.
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    Irgendwie sogar zu geräumig. Die Hälfte des Zimmers ist einfach ein riesiger, leerer Platz.
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    Panorama im etwas merkwürdig aufgeteilten Zimmer.
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    Wir wollen noch einen abendlichen Spaziergang machen. Es ist wirklich eine Gegend, in der man Kamera und Handy lieber verdeckt trägt. Was stört, sind nicht die unzähligen friedlichen Obdachlosen, sondern die Drogenkriminalität die man hier förmlich spüren kann.
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    Wir halten uns nördlich, um aus dem Hexenkessel raus zu kommen. Die Cablecar Grace Cathedral Kirche.
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    Typisch San Francisco. Die Stadt auf den vielen Hügeln lässt einen viele Höhenmeter gehen.
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    Vollmond in der California Street.
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    Und natürlich gibt es kein San Francisco ohne Cablecar.
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    Das ständige Rattern der Stahlkabel in den Straßen sorgt für eine ganz eigene Atmosphäre.
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    Ein Abstecher zur China Town. Das Dragon-Gate markiert den Eingang.
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    Es ist mittlerweile nach 23 Uhr. Los ist natürlich nichts mehr.
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    Die Transamerica Pyramid neben dem Vollmond.
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    Als letztens besuchen wir noch den Union Square und ich verinnerliche noch einen Gute-Nacht Burger. Dann geht es direkt zurück zum Hotel.
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    Gefahren sind wir heute nur die Strecke vom MGM zum Flughafen in Las Vegas und dieses Stück in San Francisco. Zusammen bloß 30 Kilometer.
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  18. Reisezottel

    Reisezottel Well-Known Member

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    Tolles Foto von der Cable Car :006:
     
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  19. MIA_Steve

    MIA_Steve Hausmeister Mitarbeiter

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    Und heute: Traurige Innenstadt, Qualm in Frisco, steile Straßen, bunter Hafen, viktorianische Häuser, Lounges und ein Flug mit Bränden.

    10.10.17

    Heute Morgen treffen wir eine weinende Frau im Aufzug. Sie erzählt uns, dass sie nun hier im Motel wohnt, das sie ihr Haus im Feuer verloren hat. Uns war nicht klar, was mit "dem Feuer" gemeint war.
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    Die Geary Street am Tag.
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    Es sind nicht viele Schritte bis zum Union Square.
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    Hier endet die Linie der Powell & Hyde Street Line der Cablecars.
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    Man beachte die hunderte Meter lange Schlange der Menschen, die für 7$ mitfahren wollen.
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    Wir verzichten auf die Fahrt (die wir eh schon mal gemacht haben), beobachten aber gerne, wie die Straßenbahn auf der Drehscheibe gewendet wird.
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    Auch am United Nation Plaza zeigt sich, was mit der Innenstadt San Franciscos geschehen ist. Obdachlosigkeit und Drogenkriminalität sind hier wirklich explodiert.
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    Das Pioneer Monument, im Hintergrund die City Hall.
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    Das Rathaus. Letzte Woche erzählte uns ein Mann, dass der neue Bürgermeister sich nicht mehr dafür einsetzen würde, etwas gegen Kriminalität und Armut in der Innenstadt zu unternehmen. Wir können es bestätigen.
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    Durch Zufall laufen wir an dem Motel vorbei, das wir 2010 bewohnt haben. Auch in diesem Viertel sind exorbitant viele Obdachlose.
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    Kunst an Wänden.
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    50th Summer of...
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    Zurück beim Hotel in der Geary Street.
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    Wir checken aus und machen uns mit dem Auto auf den Weg.
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    Erst hier realisieren wir, wie schlecht die Sicht in der Stadt ist. Und es ist kein Nebel aus der Bay, es ist eindeutig Rauch. Erst jetzt erfahren wir über Google von den gigantischen Feuern, die gerade in Kalifornien lodern. Sie werden angefacht von den Winden, die uns auf der nächtlichen Fahrt durch die Berge so krass angepustet haben. Viele Tote, tausende Geflüchtete. Deshalb auch die vielen Anrufe im ausgebuchten Hotel gestern.
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    Unseren ersten Stopp machen wir bei der Lombard Street.
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    Natürlich fahren wir die engen Kurven der steilsten Straße der Stadt hinunter.
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    Auch hier ist der Qualm deutlich erkennbar.
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    Wir freuen uns in der Straße einen Parkplatz zu finden. Schon schräg hier.
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    Zu Fuß auf der steilen Straße unterwegs.
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    Wenige Sekunden nach diesem Foto fährt das schwarze Auto eine Frau an. Viele Leute eilen sofort zur Hilfe und digerieren den unter Schock stehenden Fahrer vom wohl zertrümmerten Fuß der Frau runter.
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    Blick von der Lombard Street zur Gefängnisinsel.
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    Schon nach wenigen Minuten sind Feuerwehr und Polizei vor Ort und kümmern sich um den Unfall.
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    Wir ziehen weiter. Nächster Halt: Fishermans Wharf.
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    Auch hier haben wir Glück und finden einen freien (günstigen) Parkplatz.
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    Alcatraz und Ausflugsboot.
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    Über den Ferry Arch kamen einst die Züge von Fähren am Hafen von San Francisco an.
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    Das bunte Treiben der Fishermans Wharf.
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    Zum Pflichtprogramm gehört natürlich der Pier 39.
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    Von hier aus sieht man bis zur Golden Gate Bridge.
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    Highlight sind aber die Seelöwen auf dem Pier.
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    Auch wenn es nicht mehr so viele sind wie früher, was man an den vielen leeren Bänken erkennen kann.
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    Die Vergnügungsmeile des Pier 39.
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    Wir fahren weiter. Vorbei an den Cablecars der Powell and Market line.
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    Unterwegs in den steilen Straßen der Stadt.
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    Und damit sind wir beim letzten Ziel in San Francisco: Die Painted Ladies.
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    Wenn man den Hügel des Alamo Squares ein wenig hoch läuft, rückt sich die Stadt in den Hintergrund.
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    Typisch San Francisco und das bei bestem Wetter.
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    Von hier geht es nun direkt zum Flughafen.
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    Nach der Abgabe unseres Mietwagens fahren wir wieder mit dem SkyTrain zum Terminal. Ein Lufthansa A380 auf dem Vorfeld.
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    Und auch Emirates hat gerade einen solchen Riesenvogel hier geparkt.
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    Beim Check-In werden noch Upgrades in die Business Class für 999 Dollar angeboten.
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    Da die Lounges von United gerade für deren neues "Polaris" Programm umgebaut werden, gibt es eine provisorische Lounge. Mit dieser müssen auch First Class Gäste vorlieb nehmen, was bei einem Deutschen mit Lufthansa First Class Ticket zu lauthalsigen Beschwerden führt.
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    Das Angebot in der provisorischen United Lounge.
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    Einige ganz ordentliche Whiskys stehen bereit.
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    Aus der Zeitung erfahren wir, wie verheerend die Feuer mittlerweile gewütet haben. Auch ein Krankenhaus wurde zerstört.
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    Wir machen einen Spaziergang durchs Terminal. Bei unserer Rückkehr zur Lounge empfiehlt man uns in einer andere Lounge zu gehen, da diese mittlerweile sehr voll sei.
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    Daher probieren wir den United Club bei Gate E70 aus. Beeindruckend geräumig.
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    Und stilvoll eingerichtet.
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    Den coolen Coca Cola Automat gibt es hier auch. Das war es dann aber auch schon. Statt Gläsern gibt es Plastikbecher und auch das restliche Angebot überzeug wenig.
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    An der Bar wollte ich ein Glas eines Whiskys, der in der anderen Lounge zur freien Verfügung steht - 15 Dollar wollte man dafür von mir. Damit war die Rückkehr in die provisorische Lounge besiegelt. Auf die Frage, ob die Lounge voll war, rutschte mir ein spontanes "Not full, but awful" heraus. Plätze waren mittlerweile wieder frei und ein paar Flaschen Moet Champagner wurden, wohl zur beruhigung der First Class Leute, ans Buffet gestellt.
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    Kurz später ist es Zeit um Einzusteigen. Dieses Mal fliegen wir mit der neuen Business Class von Turkish. Trennwände, keine nervigen Schwanenhalslampen mehr, Knöpfe zum Verstellen des Sitzes in der Liegeposition - man merkt, wie effektiv hier verbessert wurde.
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    Unsere Sitzplätze.
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    Schon vor dem Start sind die Köche wieder unterwegs.
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    Das Menü für den Flug nach Istanbul. Großartige Auswahl für das Frühstück.
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    Blick durch die Kabine.
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    Die Pre-Flight Drinks.
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    Im Ottomanen gibt es zusätzlichen Stauraum.
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    Schöne große Fernbedienungen.
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    Beim Abflug können wir viele der Brände sehen, die gerade in Kalifornien für Verwüstung und Zerstörung sorgen.
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    Mit dem bloßen Auge konnte man einzelne Flammen erkennen - sie müssen riesig gewesen sein.
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    Erstmalig verbringen wir einen kompletten Tag im Flieger. Flugzeit, Ein- und Aussteigen, zusammen mit 10 Stunden Zeitverschiebung ergeben 24 Stunden.
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    Auf beiden Seiten der Kabine werden wieder kleine Bars aufgebaut.
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    Blick ins WC. Nicht viel geräumiger als in Economy, dafür etwas netter gestaltet.
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    Nach den Nüsschen folgt das Essen.
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    Türkische Vorspeise und Brokkolisuppe. Dazu wie immer eine Auswahl von Brot mit Butter, Öl und Gewürzen.
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    Danach super leckere Pasta mit Parmesan.
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    Die Kerze darf natürlich nicht fehlen.
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    Dann folgt das Highlight des Fluges: Die Nachspeisen. Dazu Kaffee und Tee.
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    Kleine Auswahl an Leckereien.
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    Dann werden die Betten hergerichtet.
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    Ich bin müde und beschließe den Flug zum Durchschlafen zu nutzen. Gute Nacht!
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    Unsere Tour durch San Francisco und zum Flughafen: 35 Kilometer. Insgesamt sind wir in den USA damit ziemlich genau 4.000 Kilometer gefahren.
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