Reisebericht Belgien - Bier, Bommes & Bralinen

brezelman

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#1
Belgien - ELTERNURLAUB 2016

Moin,

Angeregt durch Mühlis Dublin Bericht, möchte ich Euch von unserem "Elternurlaub" berichten.

Seit brezelgirl geboren ist, nehmen wir großen Brezel uns regelmäßig eine Auszeit. Wir nennen das Elternurlaub. Das fing mit einem WE in Barcelona an ging über einen 9 Tage Vegas Urlaub zu unseren 10 jährigen Hochzeitstag und endet aktuell bei einer 5 Tage Tour durch Belgien.
Das ist u.a. möglich, weil die brezelgroßeltern im gleichen Haus wohnen.

Ich verfolge 2 Ziele damit.

1. Mal wieder Mann und Frau zu sein und nicht Papa und Mama. Der Alltag führt halt manchmal zu gewissen Routinen und aus denen wollen wir zumindest 1 x im Jahr (ohne brezelgirl) ausbrechen und wenn es nur ein WE ist.

2. Ich zeige Brezelwoman dann immer Orte an denen ich beruflich war. Das ist für uns eine gute Gelegenheit gemeinsamen Gesprächsstoff zu haben und und gemeinsame Erfahrungen zu machen.
Ich komme viel rum, werde geschult und sehe ganz Deutschland / Europa und meine Frau arbeitet 4km von zu Hause entfernt in einer Dorfapotheke. Man entwickelt sich schnell auseinander wenn "Mann" nicht aufpasst. Wir haben schon einige Ehen scheitern sehen, aus genau diesem Grund.

So können wir über das Hotel in Dresden reden, in dem ich schon wieder beruflich bin, aber Sie es ja auch schon kennt. Oder über die Straße in Kopenhagen, wo ich gerade fahre und die sie auch befahren hat. Oder aktuell können wir über Lüttich, Brüssel und Gent reden, wenn ich da mal wieder beruflich hin darf.


Nun aber genug mit den brezelweisheiten ;-)

TAG 1
Los geht's ..... Voller Vorfreude in Richtung Lüttich. In 4 Std nochwas ist man da. Wir haben Crowne Plaza und Holiday Inn gebucht, weil wir unsere Punkte des letzten USA Urlaubs nutzen können. So kostet uns der Urlaub nix, denn eigentlich ist der Urlaub gar nicht drin, aber durch Selbstverpflegung, Firmenwagen und Punkte dann eben doch. Freu.

Als wir im Crowne Plaza Lüttich ankommen, sind wir ziemlich begeistert. Ich wusste wohl, das dass das beste und einzige 5* Haus am Platze ist, aber dennoch...live ist dann doch noch anders.
Die Dame am Empfang wusste mit einem Upgrade auf eine Suite im Altbau zu begeistern.
Hurraaa.
Doch dann waren wir fast erschlagen von dem königlichen Zimmern. So übernachtet haben wir noch nie.

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Nach einem Freudentänzchen sind wir auf Hotel-Entdeckungstour gegangen. Alles sehr schön. Auch im Neubau. Das Spa sieht auch gut aus.
Weiter in die City, die nett ist, aber nicht so schön wie die anderen Städte auf der Liste. Wir haben Pommes gegessen (was sonst), die Kathedrale besichtigt und das Oktoberfest besucht.

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Ich finde es immer interessant Jahrmärkte in anderen Ländern zu sehen. Sagt immer was aus finde ich. Bei jeder zweiten Fressbude gab es Waffeln, oder Pommes. Echt. Bratwurst usw - Fehlanzeige.
Nach einer Fahrt mit dem Riesenrad sind wir zurück zum Hotel, waren im Bad (nicht so toll wie es aussieht) und haben in der Suite unsere vorher bei DelHaize eingekauften Leckereien gegessen.
 

brezelman

Well-Known Member
#2
TAG 2

Wir haben uns wohl gefühlt in dem großen, schweren Zimmer. Die Höhe der Decke, die dicke der Türen, die Schwere der Vorhänge, die Stofftapeten und die Schnitzereien.... Alles nett, aber wohnen könnte ich so nicht.

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Das Frühstück war erstklassig und durch das Suitenupgrade kostenlos. Ich habe das beste Omelette meines Lebens essen dürfen. Das war so gut, dass ich mir noch ein zweites geholt habe. Ehrlich unglaublich lecker.
Gut gestärkt sind wir im Sonnenschein bis zur Maas gelaufen. Dort am Ufer findet Sonntags ein riesiger Markt statt.

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Das Wetter war toll und wir sind schön gebummelt.Vorbei an Obst, Gemüse, Kleidung, Ramsch, lebend Vieh, Wein, Käse, Wurst usw.

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Auffällig waren die Militär Mannschaftswagen, die in vielen kleinen Zufahrtsstraßen geparkt waren. Die Soldaten gingen auf dem Markt in 2er Gruppen Streife. Polizei auch noch in voller Montur. Fühlt man sich nun sicherer, oder verunsichert???

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Zurück zum Hotel, zum Auto, dass kostenlos vor einer nahen Kirche auf uns gewartet hat. Ein wenig sind wir noch durch die Stadt gefahren um zB die Bauerntreppe zu sehen um dann beim spacigen Hauptbahnhof zu parken.

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Hier haben wir eine Dali Austellung besucht. Im Elternurlaub macht man so Sachen :)

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Uns hat die Dali Expo gut gefallen. Danach sind wir noch in das Dörfchen Tilff gefahren und haben auf dem Dorfplatz etwas entspannt und was getrunken und einem Vater mit dem Kinde beim Wasservögel füttern zugesehen.

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brezelman

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#4
Tag 2 & 3

Weiter nach Brüssel.

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Das "Crown Plaza Le Palace" sollte uns die nächsten 2 Nächte beherbergen. Upgrade zum Executive Zimmer. Danke.
Parken kann man in einer öffentlichen Tiefgarage nebenan am Place Charles Rogier. Weitere Nachbarn sind das Sheraton, das Hilton, die Fußgängerzone und der Botanische Garten. Keine schlechte Adresse zum Punkte einlösen.
Wir sind noch ein wenig in die Fußgängerzone gegangen und haben bei Quick gefastfooded. War OK.

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Das Frühstück sollte über 40,-€ kosten, daher haben wir es vorgezogen Reste zu essen. Gestärkt sind wir dann in den botanischen Garten gegangen und haben die Morgenstimmung aufgenommen.

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So mit Sauerstoff vollgetankt, sind wir durch die gegenüberliegende Mall, die Fußgängerzone, die engen Fleischer Gassen (mit ihren unzähligen Restaurants), bis zur königlichen Galerie du roi, gezogen.
Dort am Ausgang haben wir uns ein paar leckere Macarons gekauft, die wir dann mit ein paar Heissgetränken, in der Sonne sitzend, genossen haben. Das hat ganz schön lange gedauert, weil es so viel zu gucken gab. Alles so entspannt irgendwie.

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Weiter zum wunderschönen großen Markt mit seinen Gold verzierten Fassaden, zum kleinen Manneken Pis und durch verschiedene Kirchen und Gassen, bis wir wieder Hunger kriegten.

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Und wo geht man immer am besten landestypische Spezialitäten essen. Genau, beim HardRockCafe. Die Spareribs und der Burger waren richtig gut.
Mit einem HRC Mitbringsel für Brezelgirl sind wir weiter gezogen.

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Wir waren schon ein wenig lustig, weil die 2 kleinen Bier zum Essen irgendwie stärker waren als vermutet. Crazy wie wir sind, haben wir noch ein Bier auf dem Markt getrunken und waren dann so richtig gut drauf. "Elternurlaub" hat halt nicht nur den Vorteil, dass keiner meckert, wenn man die 3. Kirche hintereinander betritt. Na ja, so schlimm wars dann auch nicht, aber leicht angesäuselt waren wir schon.
Jetzt noch Pralinen für alle daheimgebliebenen kaufen und dann langsam zurück ins Hotel. Es wird ja auch schon dunkel.



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brezelman

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#10
Tag 4

Im Hotel überlegen wir: Heute frühstücken wir jetzt aber.... Doch nicht im Hotel, sondern, nach dem CheckOut, im Auto, vor dem Atomium.
Auf der Fahrt zu selbigem kaufen wir bei einem kleinen Laden frische, warme Panini und Saft und Joghurt Drinks.
Wir essen gemütlich im Auto mit Blick auf das Atom.

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So startet ein schöner sonniger Tag. Wir fahren näher ran und parken fast vor der Tür. Wir kaufen uns Tickets und schon sind wir drin. Mit dem Fahrstuhl (der auch eine gläserne Decke hat) geht's es nach ganz oben in die Aussichtskugel. Ja, hier kann man Brüssel von oben sehen, aber nicht sehr weit, denn es ist sehr diesig am frühen Morgen.
Was mich begeistert sind die anderen Gebäude und Attraktionen, die noch von der EXPO 1958 vorhanden sind. Das Atomium selber gehört ja auch dazu. Architektur, die eine Mischung aus Germania und Futureworld zu sein scheint. Cool irgendwie.

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Mit dem Lift geht es wieder runter und dann kann man die restlichen Kugeln per Roll- und Stehtreppe erlaufen.
In den ersten Kugeln ist eine Expo zur Expo 58. Ich find das klasse. Einiges erinnert echt an Disneyland. Was damals so geboten wurde, waren auch die ersten Attraktionen in Anaheim. Sessellifte, Bootsfahrten, Futuristische Pavillons und erst die gestalterischen Elemente. Cool.

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Eine Kugel bietet Klang und Licht. Da bleiben wir länger sitzen und lassen uns vom Klangteppich von Lichteffekt zu Lichteffekt treiben. Voll Pseikodällig, yäää.

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Irgendwann geht's wieder runter. Die Verbindungsgänge zwischen den Kugeln mag ich auch.

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Weiter ging die Fahrt zum Königspalast uns anderen Sightseeing Zielen.
Unser letzter Anfahrpunkt ist die Nationalbasilika des Heiligen Herzens. Dieses Ding haben wir immer von der Ferne gesehen. Ziemlich große Kapelle. Ist wohl eine der größten Kirchen der Welt und das größte Gebäude überhaupt im ArtDeco Stil.
Hat uns jetzt nicht so umgehauen von innen. Aber da einmal umzu zu laufen war schön.

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Jetzt müssen wir aber los. Gent wartet.
 

brezelman

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#12
Tag 4 Fortsetzung

Gent

Die schönste Stadt zum Schluss. Wir fahren direkt zum Holiday Inn Gent Expo. Wir bekommen leider kein Upgrade. Irgendwie hatten wir das schon erwartet (also ein Upgrade nicht kein Upgrade) und nun waren wir etwas enttäuscht. Wie schnell man sich doch an was gutes gewöhnen kann.
Nicht lange aufhalten, sondern weiter in die Stadt.

Ich wollte brezelwoman den gleichen Effekt bieten, den ich damals hatte. So sind wir zum Marriott Hotel gefahren. Wenn man durch die moderne, noble Lobby schreitet und dann durch den Hinterausgang wieder herausgeht und vorher nix von der mittelalterlichen Kulisse gesehen hat, ist man erst einmal geflasht. Sehr geil.

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Wir haben eine Bootsfahrt gemacht, die Burg und die Kathedrale besichtigt. Wir sind durch die Grafittigasse gegangen und haben auf dem Marktplatz Nudeln (oder meinetwegen Paste äh Pasta) gegessen. Wir konnten einem Pralinenmacher beim Pralinen machen zusehen, das beste Bier der Welt trinken und Genter Nasen probieren. Uuuuund endlich haben wir eine Waffel gegessen. 8,-€ für eine warme belgische Waffel mit Erdbeeren und Schokosauce. Ein Schnäppchen.

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Die Stadt ist wirklich schön. So viele alte Gebäude aus allen Jahrhunderten. Man kommt sich vor, als ginge man durch ein Geschichtsbuch. Ich wusste einige Details zu berichten, da ich mal eine Stadtführung mitmachen durfte. Wie man erkennt wo die Hauskapelle ist, wie ein Fackelausmacher aussieht und warum nur in der einen Halle Fleisch verkaufen durfte. I feel good.

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Im dunklen ist die Stimmung in der Stadt und am Korenlei nochmal wieder ganz anders schön.
Good Night.

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brezelman

Well-Known Member
#15
Danke.
Ich glaube eher, dass ich aus der Konserve anders schreibe, wie live. Ich bin im Urlaub gelöster, kreativer.... woran das liegt :0025:
Die Ereignisse sind schon weiter weg und man kann sich an Details und begeisterte Gefühle nicht mehr so gut erinnern.

Ist das Bier eine Aufforderung???
Bier hilft ja evtl. auch beim schreiben, aber ich sollte jetzt nix trinken ;)
 

brezelman

Well-Known Member
#16
Tag 5

Gent ist wirklich überzeugend. Eigentlich müssten wir jetzt weiter nach Brügge. Die Stadt ist auch toll, aber die haben wir schon einmal zusammen erlebt.

Da mein Belgienprogramm nun beendet ist, hat brezelwoman uns für den letzten Tag eine andere Stadt ausgesucht. Es soll nach Amsterdam gehen. Die Stadt ist ja auch immer einen Reise wert und außerdem liegt sie schon mal in Richtung Heimat.
Gebucht hatte ich für 45.000 Punkte das Crowne Plaza beim Hbf. Irgendwie war uns aber nicht so auf Abend in der Stadt. Uns war mehr nach Meer. Also habe ich das CP storniert und das Holiday Inn in IJmuiden gebucht. Nur 15.000 Punkte und quasi direkt am Strand.

Also das Frühstück im HI genossen und schnell Gent noch einmal zugewunken und dann auffe Bahn und ca. 2 St. später waren wir in Amsterdam. Is ja immer voll da. Wir haben uns durchgekämpft bis zum Parkhaus des Kaufhauses De Bijenkorf direkt am zentralsten Punkt mit Königspalast. dort findet schon wider ein Oktoberfest statt. Das Riesenrad hat aber noch geschlossen.

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Wir sind ein wenig zum Red Light District gewandert. So ein spezieller Schaufensterbummel ist bemerkenswert in verschiedensten Richtungen, als Paar allemal. But, no f***ing Pictures.

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In den Schaufenstern der Geschäfte ohne lebende Menschen, gab es auch bizarres zu sehen. Die Maske mit der angeschraubten Klobürste hat es uns besonders "gefallen". Das Bild lösch ich doch mal lieber wieder. Kinder könnten komische Fragen stellen.

Auch toll sind die Pinkelschnecken.

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Ich esse gerne immer das leckerste, daher musste ich aus alter Tradition bei "Febo de lekkerste" (der gegenüber der Oude Kerk) einen frischen, weichen, Burger aus dem Automaten ziehen. Ecchht lekker!

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Na ja ....

Nun zu den Booten. Die Beste Ehefrau der Welt, wollte eine Grachtenrundfahrt machen. Wir haben Platz in einem typisches Boot gefunden. Na, eigentlich hab ich keinen Platz gefunden, denn die Sitzabstände sind für normale 1,95 Menschen nicht gemacht. Ging gar nicht. Egal.
Die Fahrt war so lala. Wäre wir mal, trotz Kälte, in einem der kleinen offenen Boote gefahren, da hätte ich Platz gehabt und Fotos hätte man auch ohne Scheibe machen können.
Nächstes mal!

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Der kleine Burger war ein guter Appetitanreger, denn nun hatten wir richtig Hunger. Das HRC war zu weit weg. Hmmm. Die Zeit vergeht aber auch immer.
Da wir die frischen Pizza vom La Place immer sehr mögen, sind wir dann durch die Fußgängerzone "Kalverstraat" bis zum La Place um dann festzustellen, dass es die Pizza so wie wir sie kennen nicht mehr gibt. Also haben wir was anderes PizzaFlammkuchenTartFoccaciaDingensBummensArtiges gegessen. Mäßig lekker.
Also Amsterdam hätten wir uns schenken können. Wären wir mal gleich zum Strand gefahren.

Das Auslösen des Autos auf dem Bienenkorbhaus kostet 30,-€. Man gönnt sich ja sonst nix :-(
"Verfluchtes Amsterdam" - https://de.m.wikipedia.org/wiki/Verfluchtes_Amsterdam

Nix wie weg.
Die kleines Örtchen Ijmuiden bietet außer Strand auch ein beeindruckendes Kraftwerk und einen Hafen. Dort lag gerade eines der Aida Dinger vor Ort. Wir haben die AidaTouriGrüppchen schon in der verfluchten Stadt hinter den Schildchenträgern hinterher trotten sehen. Eine schöne Überraschung, dass das Kreuzfahrtschiff quasi vor unserem Hotel liegt.

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Das Holiday Inn ist Spitze und wir bekommen wieder eine Suite. Na also...geht doch. Wir haben Sicht auf das Dünennaturschutzgebiet und das Meer von 2 Balkons aus. Sehr gut. In der Dämmerung haben wir uns und bei einem kleinen Restaurant eine Flasche Prosecco gekauft und sind an den Strand gegangen. Hinter einer kleinen Hütte haben wir es uns windgeschützt "gemütlich" gemacht und die Nacht begrüßt.

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Seaair macht hungry und so bestellen wir uns noch einen vernünftige Pizza aufs Wohnzimmer, die wir uns teilen. Wieder ein Tag mit einer up-gerundeten, ausgewogenen und gesunden Ernährung.

Am nächsten morgen können wir noch das gute Frühstücksbüffet genießen und dann geht's, mit einem Zwischenstopp bei Albert Heijn, nach Hause.

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Bis zum nächsten Elternurlaub :)
 
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F

floridamummel

Guest
#17
Toller Bericht mit ganz tollen Fotos. Wir haben Belgien bisher immer als schmuddelig, öde und langweilig kennengelernt. Das Autofahren auf belgischen Autobahnen finde ich immer ganz gruselig. Das war meistens eine Holperpartie. Mittlerweile renovieren sie dort aber ganz kräftig.
Ach die Strandpromenaden sind nicht wirklich einladend mit ihren Hochhaus Bauten.

Dafür lieben wir Holland. Tolle lange Strände. Wunderschöne alte Städte. Es ist einfach richtig gemütlich dort. Und shoppen gehen wir dort auch immer in den Supermärkten und nehmen uns Leckereien mit nach Hause.

Probiert mal einen Besuch in Alkmaar aus. Wunderschön dort.

Gelernt habe ich heute auf jeden Fall etwas Neues. Ich wusste nicht dass man das Atomium mit dem Aufzug von innen besichtigen kann.

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brezelman

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#18
Ach so, eines wollte ich noch sagen....
Trotz des kurzen Besuchs konnten wir dennoch einen Unterschied zwischen dem wallonischen und dem flämischen Teil feststellen. Lüttich vs. Gent sind so wie Duisburg/Castrop vs. Heidelberg/Dresden ...oder so, von der Industrie, der Architektur und den Leuten her. Evtl haben die Deutschen in Lüttich mehr zerstört und da gibt es nicht mehr so viel schönes alten wie in Gent?

Lüttich hatte viele Obdachlose und Migranten aller Länder, kam uns teilweise marode, dreckig, angestaubt vor.

Brüssel war auch sehr bunt. Viele Bettlerinnen, vom Bild her wie man früher "Zigeuner " gesehen hat (ich weiß nicht wie man es besser erklären kann). Bunt gekleidete Frauen in wallenden Kleidern mit kleinsten Kindern auf dem Arm, die "for the Baby" betteln. Einige Familien (könnten Flüchtlinge sein) die auf der Straße wohnen.
Die GUTEN STUBEN waren wunderschön, die Randbezirke und die Tunnel eher nicht.

Gent dagegen war eine saubere, sportliche Studentenstadt. Warum man da keine Einwanderer sehen konnte....keine Ahnung. Ob das gut ist....??? Ein paar Dresdenern tuts nicht gut!!

Letztendlich waren aber alle sehr nett. Mich hat das ein wenig überrascht, denn man hört schon mal nicht so gutes. Blöde Vorurteile. Wir hatten nicht einen unfreundlichen Kontakt. Man war hilfsbereit, versuchte sprachliche Barrieren einzureißen und lächelte viel. Selbst die Flüchtlings-Familien, auf der Straße in Brüssel, waren freundlich, haben sogar glücklich ausgesehen.
Schön, dass die Wallonen, die ja so französisch daherkommen auch gut und gerne Englisch sprechen, manchmal sogar deutsch.
Die Flamen sind so wie Holländer irgendwie und die mag ich sowieso.

Belgien steht für mich in einem anderen Licht da. Sehr besuchenswert.... Und von den schlimmen Dingen der jüngsten Vergangenheit sollte man sich nicht abschrecken lassen. Wo soll man denn dann noch hin???
Wir kommen wieder.
 

brezelman

Well-Known Member
#19
Toller Bericht mit ganz tollen Fotos. Wir haben Belgien bisher immer als schmuddelig, öde und langweilig kennengelernt. Das Autofahren auf belgischen Autobahnen finde ich immer ganz gruselig. Das war meistens eine Holperpartie. Mittlerweile renovieren sie dort aber ganz kräftig.
Ach die Strandpromenaden sind nicht wirklich einladend mit ihren Hochhaus Bauten.
DANKE
Mit der Küste hast Du Recht. Wie Cuxhaven irgendwie in den 70ern stehen geblieben. Aber die tun ja was dran.
Brüssel Centrum, Gent und Brügge finde ich schön, besonders wenn die Sonne scheint :)
 
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