Das erste Mal auf Kreuzfahrt - wer kann mir Fragen beantworten?

#21
Eine Glückskabine würde ich niemals nehmen, da man da böse auf dei Schnauze fallen kann:
-Man hat dann zwar eine Verandah - aber dumemrweise hängt da ein Tender oder eine Retungsbot davor
-man ist in der Nähe eines Treppenhauses
-oder noch besser neben einem Aufzug

Wir haben bis jetzt fünf Kreuzfahrten gemacht, alle auf der Disney Magic und in der Karibik: Castaway Cay (Disney's eigene Insel), Nassau, Key West, St Maarten, St. Thomas, St. John, Antigua, Cozumel, Costa Maya, Grand Cayman. Bis auf Nassau haben uns alle Ports-of-Call sehr gut gefallen.

Wir hatten zwei Mal 'ne Innenkabine, zwei Mal 'ne Außenkabine mit Verandah und ein Mal Außen mit Porthole. Die ersten vier auf Deck 7, achtern und die letzte auf Deck 2, mittschiffs. Das Schiff hat elf Decks und ist ca. 300m lang, Seegang ist bei dieser Größe kaum zu spüren. Mittschiffs auf Deck 2 natürlich noch viel weniger als achtern auf Deck 7.
Die Verandah haben wir selten genutzt, wir bleiben bei Außen/Porthole. Wichtiger als die Verandah war uns der sogenannte Split Bathroom. So kann man sich abends zu zweit schneller fertigmachen. Gerade bei den Formal Nights mit Smoking/Abendkleid kommt man da stressfreier in die Hufe.
Dress Code bei unseren Cruises: 1x formal (Black Tie/Smoking und Abendkleid), 1x semi-formal (Anzug oder Smoking, Cocktail- oder Abendkleid). Die restlichen Abende waren casual: Slacks, Hemd/Polo-Shirt, die einfach nur schick. Nur bei der Mexicalifragilistexpialidocious Night oder der Tropicalifragilistexpialidocious Night (Drei Gummipunkte für jeden, der errät, aus welchem Disney-Film das entlehnt ist :mrgreen:) trug man Piratenkostüm oder etwas tropisches - also auch Shorts und Hawaiihemd.

Wir haben mit Absicht dieses Schiff gewählt, da wir a) Disney-Fans sind und b) möglichst wenig Deutsche um uns haben wollten (Das haben wir doch das ganze Jahr über hier :0141:). Deutsche Reiseleitung gibt es da natürlich nicht, wir hatten auch nur ein einziges Mal ein deutschsprachiges Crewmitglied gehabt.

Das Essen war eher vier Sterne als drei - und viel zu viel!! Trotz täglichen Sports hat man das dann auf der Waage gemerkt - was soll's :0391:
Da wir wenig Alkohol trinken, hielten sich die Zusatzkosten immer in Grenzen. Softdrinks sind bei Disney bei den Mahlzeiten kostenlos, auf dem Achterdeck gibt es auch eine Zapfstation, an der man 24/7 Softdrinks, Wasser, Tee, Kaffee und Milch kostenlos holen kann.

Ein Tipp zum Tip: Bei in Deutschland gebuchten Reisen sind die Trinkgelder meist enthalten. Bucht man dagegen in den USA, geht das Tip extra. Auf unserem Schiff sind das bei zwei Personen ca. $150-200/Woche. Bei dem tollen Service fiel einem das aber auch immer leicht.
Achtung: Bei Getränken an den Bars wurde da immer eine Auto-Gratuity von 15% aufgeschlagen. Wenn man dann unaufmerksam ist, haut man leicht noch mal das USA-übliche Tipp drauf. Wir haben dann immer nur zum nächsten Dollar gerundet - bis maximal 20%. Selbst unsere amerikanischen Freunde haben oft sogar gar nichts extra gegeben.
 

Mycraft

Well-Known Member
#22
Hmm ja Disney ist schon etwas spezieller da es ja auf Famillien und ausschließlich Amerikaner abgestimmt ist...

z.B. die Trinkgeldregelung...

In der Regel ist es nie enthalten schon beim buchen egal ob nu RCCL,Carnival,Princess,MSC oder eben anderen großen Reedereien

Es wird einfach am Ende der KF entweder vom Bordkonto abgebucht oder Bar bezahlt je nachdem wie man es machen möchte. Und Bargetränke sind ohne Trinkgelder das höre ich zum ersten Mal, dass es schon drauf wäre...das ist wahrscheinlich eine reine Disneyregelung.
 
#23
Das mit den Getränken ist wohl wirklich eine Disney Spezialität..bei Carnival und auch bei RCCL kann man im Vorwege gerne eine entsprechendes Getränkepack kaufen,oder man macht das am ersten Tag nach Einschiffung...so kostet z.B. ein Soda Getränkepack (Cola/Sprite/Gingerale usw.) für eine Woche rund 35.- Euro p.P.. Du bekommst einen Getränkebecher umsonst ,den kannst Du so oft am Tag mit den gewählten Getränken füllen lassen...bei Getränkepreisen um die 2 $ für Coke und bestimmt 1,5 -2 Liter ,die man am Tag bei solchen Temperaturen benötigt eine sinnvolle Investition...
Trinkgelder haben wir immer an der "Rezeption" des Schiffes Bescheid gegeben,das wir das selber individuell bezahlen möchten...haben dann entsprechende Umschläge auf unsere Kabine bekommen..so kann man nach eigenem Ermessen und Empfinden Trinkgelder verteilen...leider kommen hierbei das Personal ,das man nicht jeden Tag sieht zu kurz...
Einen Tip zu Landausflügen möchte ich Dir noch geben:
Oft sind die AUsflüge sehr gut organisiert und verlaufen auch reibungslos...in der Regel sind die AUsflüge sehr gut gebucht...wenn man sich im Worwege mal die Mühe macht,kann man viel Geld sparen und hat nicht jedesmal hunderte Passagiere um sich rum,die das gleich eZiel gebucht haben...so z.B. haben wir auf der "Liberty of the Seas" einen Tag Aufenthalt auf St.Maarten gehabt...Landausflug und Beachbesuch von RCCl organisiert kostet glaube ich 45 Euro...wir haben zu viert ein Taxi am Hafen genommen,dem Fahrer gesagt,wir suchen den schönsten Strand und er hat uns für 28.-Euro alle zusammen an einen fast menschenleeren Strand gefahren und pünktlich 4 Std später wieder abgeholt...es gibt sicher Ausflüge,die man selber nicht so organisieren kann wie die Reedereien ,aber einiges lässt sich deutlich kostengünstiger gestalten...
 
J

Jochen

Guest
#26
Was heißt hier nix Ahnung? Geschmäcker sind ja nun mal durchaus verschieden - und das ist ja auch gut so.

Ich fand die beiden Berichte von Ursus (hier und in dem anderen Thread) auch sehr aufschluss- und hilfreich, aber für mich ganz persönlich haben sie mich halt in meiner Ablehnung so einer Kreuzfahrt bestärkt, die Beschreibung der Disneykreuzfahrt schon alleine der Kleiderordnung wegen. Wer daran Spaß hat, dem sei es gegönnt und er soll es genießen - für mich wäre das - wie für Tom - genauso ein "Guantanamo" wie 2 Wochen Strandurlaub oder 5 Tage an einer Formel 1-Strecke beim Rennen oder, oder, oder....

Jedem Tierchen sein Pläsierchen :mrgreen: :001:
 
Zustimmungen: TiPi
#27
Der Kleiderordnung kann man ganz einfach entgehen:
-entweder im eigenen Stateroom essen
-oder ins Topsiders gehen, ein Counterservice Restaurant in dem nur ddie übliche 'Shirts and shoes required'-Policy gilt, die man ja auch aus vielen amerikanischen Bars und Restaurants in Strandnähe kennt.

Wir buchen diese Reisen aber gerade, weil wir keine Fußball-Prolls mit Adiletten und Tank Top beim Abendessen sehen wollen.

Ein Soda-Package gibt es selbstverständlich auch bei Disney, das ist aber nur nötig, wenn man tagsüber zu faul ist, selbst zum Soda Fountain zu gehen.
Und wenn ich hier lese, daß bei den Kreuzfahrten Cocktails $8 ohne Tip gekostet haben, dann bin ich bei Disney mit 15% Autzogratuity billiger dran, da dort die Drinks nur bei $5 oder 6 liegen.
Ach ja, Wine Packages gibt es natürlich auch - sogar in Preisklassen, bei denen einem das Blech wegfliegt - und das wirklich zum WEIN-Package wird :003:
 

Ariel

Well-Known Member
#28
Ich hätte da mal eine Frage. Bei meinen Schwiegis steht nächstens ein grosses Jubiläum an und wir Kinder würden ihnen gerne zusammen etwas schenken. Wir denken da an eine Kreuzfahrt.

Ich habe nun in einigen Websites gewühlt, die sich so mit Grundsätzlichem befassen, was Kreuzfahrten angeht.

Es wurden jeweils einige Kritiken zusammengefasst und bei einigen Reedereien/Schiffen stand z. B. sehr kitschig, sehr amerikanisch, für Europäer nicht geeignet.

Was soll das denn bedeuten? Was könnte da einen Europäer stören? Beziehungsweise, gibt es da wirklich sehr grosse Unterschiede zwischen europ. und amerikanischen Kreuzfahrten?

Meine Schwiegermutter spricht fliessend englisch und mein Schwiegervater schlägt sich durch. Die Sprache wäre also kein Problem.
 
#30
Wir haben uns auf den 'amerikanischen' Disney-Schiffen als Deutsche immer sehr wohl gefühlt. Amerikanisch in Apostrophen, weil die Schiffen zum einen in Vendig und Papenburg gebaut wurden, bzw. werden, und zum anderen in den Bahamas registriert sind.
Das Styling der Disney-Schiffe ist der Epoche des Art Deco nachempfunden und auch das Disney-Themeing ist vergleicgsweise subtil ausgeführt. Was uns an diesen Schiffen besonders gefallen hat, ist das Fehlen eines Casinos und die weitestgehende Rauchfreiheit. Alle Kabine und Restaurants sind rauchfrei. Auf einer Seite des Schiffes darf auf bestimmten Verandahs geraucht werden, auf dem Oberdeck in ein paar kleinen Bereichen, in zwei oder drei Bars und dann noch im Raucher-Cafe, das sich besonders an Zigarrenraucher richtet.
Daß man sich aber im amerikanischen Kulturkreis befindet, merkt man an Kleinigkeiten:
-Das absolute Alkoholverbot für alle unter 21
-Die strikte Trennung von Erwachsenen- und Familienunterhaltung. In den Adults only-Shows werden genauso schlimme Zoten gerissen wie bei uns, aber die Familien-Shows sind extrem PC.
-Das lustigste amerikanische Merkmal: Auf der Broschüre mit den Landausflügen sind z.B. die Ausflüge zu den Stränden auf St Maarten mit einem Sternchen gekennzeichnet. Schaut man in der Fußnote nach der Bedeutung des Sternchens so findet man dort den Hinweis 'Attention: Partial or total nudity may be encountered' :lach:
-Bei den Unterhaltungen zu Tisch sind die Themen Sex, Politik und Religion tabu - das macht man in den USA einfach nicht. Da wir aber seit der zweiten Cruise mehr oder weniger immer mit den gleichen Freunden speisen, ist das dann aber schon etwas anders.
-Die Schiffe sind aber auch nicht zu 100% mit Amis gefüllt: Es befinden sich immer auch einige Europäer an Bord, meist Briten, aber wir haben auch schon Deutsche getroffen. Zudem sind auch immer einige Lateinamerikaner dabei.
-Die Crew ist extrem international. Wir hatten schon jede Nationalität als Waiter, Assistant Waiter und Stateroom Host.

Bei Disney hat man nämlich sein eigenes Waiter-Team, das mit einem von Restaurant zu Restaurant zieht, was die Reise immer sehr angenehm macht. Ab dem zweiten oder dritten Abend kennen die die Getränke- und Speisenvorlieben und tauen auch meist so weit auf, daß sie einen mit Vornamen anzusprechen wagen. Beim Frühstück und Lunch gilt aber freie Restaurant- und Platzwahl - aber auch da reißen die sich dann 'fremden' Kellner den Allerwertesten für einen auf, obwohl sie kein Tip zu erwarten haben.

Edited to remove some typos
 
Zuletzt bearbeitet:
#31
@Ninne,

ich hab' da nur einen Tipp für Grand Cayman: Mit Captain Marvin -oder einem der anderen Anbieter- zur Stringray Lagoon rausfahren. Es handelt sich dabei um eine riesige Sandbank ein, zwei Kilometer vor der Küste, wo man etwa bis zur Brust im Wasser steht - umringt von hunderten von Stachelrochen. Diese werden mit Fischen angefüttern und haben keinerlei Scheu. Zusätzlich kann man während der Tour auch prima schnorcheln. Uns hat's tierisch Spaß gemacht.
 

JohnSmith

Well-Known Member
#32
Hi.
Auf einigen Kreuzfahrten habe ich vor allem eines gelernt: Je grösser das Schiff, desto schlechter wird es !
Auf Schiffen mit 2000+ Passagieren wird alles zur Massenabfertigung, egal ob Essen, Landausflüge, Poolbesuche.
Kleiner, aber feiner, daher würde ich den neuen Riesenschiffen aus dem Wege gehen, bin mal sehr gut mit Celebrity Cruises gefahren, alerdings schon paar Jahre her. Aida war gar nicht mein Ding, eher Jugendherbergscharakter....
Bedenkt, dass viele Inseln reine Badeinseln sind und darüber hinaus wenig zu bieten haben.
Wenn Karibik, würde ich die westliche wählen, da gehts in der Regel auch nach Mexico (meisst Tulum).
Gruss Ralf
 

Ninne

Well-Known Member
#33
Mit sowas habe ich auch schon geliebäugelt.

Allerdings habe ich Bilder im Internet gefunden, da haben sich die Kreuzfahrer auf der Sandbank bald gegenseitig die Füße plattgelatscht... sah sehr voll aus.

Zum anderen: Wir sind ja mit unseren Kids unterwegs. Greta ist erst 5... ich weiß nicht, ob sie 1. dort stehen kann, 2. vielleicht Angst hätte (könnte allerdings auch sein, dass Hannah uns da einen Strich durch die Rechnung macht)

Ich werde mir den Anbieter mal ansehen... der hat ja bestimmt noch andere Dinge im Programm.

Ich habe auch ein wenig Bedenken, ob man tatsächlich wieder pünktlich am Schiff ist... denn sowas braucht kein Mensch!

[video=youtube;dXqWEN-EVKQ]http://www.youtube.com/watch?v=dXqWEN-EVKQ[/video]
 

Mycraft

Well-Known Member
#34
Also ich kann jetzt nur von RCCL sprechen...

in den 7 Tagen gibt es in der Regel 2 formale Abende, 1 Themenabend, ansonsten gilt abends casual...also einfach schlicht Flipflops und Shorts sind nicht erwünscht.

Cocktails lagen bei unserer letzten Reise bei 6$ und es gab kein zwangstrinkgeld wie bei Disney.

Fussball Prolls etc. haben wir auf keiner unserer Kreuzfahrten bis jetzt entdeckt.

RCCL ist "rauchfrei"...es darf nur in wenigen abgetrennten Bereichen geraucht werden, die Balkons der Staterooms gehören nicht dazu, sprich dort herrscht absolutes Rauchverbot.

Ein Casino ist zwar vorhanden aber nur auf See in Betrieb sprich praktisch nur Abends und Nachts, da es unter der Promenade liegt bekommt man davon nichts mit, wenn man kein Interresse hat.

Alkoholvorbot unter 21,Trennung nach Kinder und Erwachsenenbereichen und Trennung nach Männlich/Weiblich in der Sauna ist Normal da wir uns ja bei eine amerikanischen Reederei befinden.

@Ninne

Ich kann dir zu Grand Cayman sagen:

- 7-Miles beach ist ein Abstecher wert
- Turtlefarm ist interessant
- in der Tortuga Cake Factory gibt es dauerhaft Rum und Kuchen kostenfrei zum probieren und der Kuchen ist auch preiswerter wenn man was mitnehmen will (Der Schokoladenkuchen ist einfach traumhaft)
- The "Hell" kann man sich mal anschauen

naja und sonst mit allerlei Getier im Meer schwimmen.
 
J

Jochen

Guest
#35
Der Kleiderordnung kann man ganz einfach entgehen:
-entweder im eigenen Stateroom essen
-oder ins Topsiders gehen, ein Counterservice Restaurant in dem nur ddie übliche 'Shirts and shoes required'-Policy gilt, die man ja auch aus vielen amerikanischen Bars und Restaurants in Strandnähe kennt.

Wir buchen diese Reisen aber gerade, weil wir keine Fußball-Prolls mit Adiletten und Tank Top beim Abendessen sehen wollen.
Der Dress Code ist noch die geringste Sache die mich an der Aufzählung störte, aber wie gesagt: Das ist meine ganz persönliche Einstellung und soll keinerlei allgemeingültige Wertung darstellen.

Und zwischen Adiletten und Tanktops auf der einen Seite und formal dressing auf der anderen ist noch eine ganze Galaxie von Variationen möglich :mrgreen: - ich besitze weder das eine noch das andere.
 

Ninne

Well-Known Member
#36
@Ninne

Ich kann dir zu Grand Cayman sagen:

- 7-Miles beach ist ein Abstecher wert
- Turtlefarm ist interessant
- in der Tortuga Cake Factory gibt es dauerhaft Rum und Kuchen kostenfrei zum probieren und der Kuchen ist auch preiswerter wenn man was mitnehmen will (Der Schokoladenkuchen ist einfach traumhaft)
- The "Hell" kann man sich mal anschauen

naja und sonst mit allerlei Getier im Meer schwimmen.
Mir gefällt Rum Point ganz gut.... siehst irgendwie lauschiger aus als der 7 Mile Beach.... man hat ja immernoch den Wunsch möglichst allein am STrand zu sein bzw. nicht direkt mit dem ganzen Schiff.. :035:
 
#39
Der Dress Code ist noch die geringste Sache die mich an der Aufzählung störte, aber wie gesagt: Das ist meine ganz persönliche Einstellung und soll keinerlei allgemeingültige Wertung darstellen.

Und zwischen Adiletten und Tanktops auf der einen Seite und formal dressing auf der anderen ist noch eine ganze Galaxie von Variationen möglich :mrgreen: - ich besitze weder das eine noch das andere.
[Klugscheisser Mode ON] Formal dressing käme aber höchstens auf den Salat :022:
Der korrekte begriff wäre 'formal attire' [Klugscheisser Mode OFF]
 
#40
Hi.
Auf einigen Kreuzfahrten habe ich vor allem eines gelernt: Je grösser das Schiff, desto schlechter wird es !
Auf Schiffen mit 2000+ Passagieren wird alles zur Massenabfertigung, egal ob Essen, Landausflüge, Poolbesuche.
Kleiner, aber feiner, daher würde ich den neuen Riesenschiffen aus dem Wege gehen, bin mal sehr gut mit Celebrity Cruises gefahren, alerdings schon paar Jahre her. Aida war gar nicht mein Ding, eher Jugendherbergscharakter....
Bedenkt, dass viele Inseln reine Badeinseln sind und darüber hinaus wenig zu bieten haben.
Wenn Karibik, würde ich die westliche wählen, da gehts in der Regel auch nach Mexico (meisst Tulum).
Gruss Ralf
Kann ich so nicht bestätigen:
Die Disney Magic und die Wonder sind für ca. 2400 Passagiere ausgelegt und wir hatten nie das Gefühl der Massenabfertigung. Das mag daran liegen, daß durch die drei Hauprestaurants, das Topsiders-Buffetrestaurant und das Palo's (Adults only) die Ströme in zwei Seating sher gut entzerrt werden. Das persönliche Kellner-Team, das mit einem von Restaurant zu Restaurant zieht, gibt einem zusätzlich das Gefühl individuelelr Betreuung.
Dann ist es so, daß Kinder und Jugendliche ein eigenes Deck für sich haben und auch zwei eigene Poolanlagen. Da wir keine Kinder haben, halten wir uns an Seetagen meist am Quiet Cove Pool auf, der für alle unter 18 tabu ist - strictly enforced!! Dort haben wir immer zwei Liegen gefunden. Selbst die Jacuzzis waren eigentlich imme rverfügbar - trotz weitestgehend voller Belegung des Schiffs.
Auch auf der Disney-Insel sind wir immer zur Serenity Bay, dem Adults only-Beach. Die Hängematten sind da zwar meist schnell belegt, aber reguläre Liegen und Schirme gibt es im Überfluß. Als Early Risers hatten wir aber immer unsere gemütliche Doppelhängematte.
Ich gebe aber ehrlich zu, daß wir bei einer zukünftigen Cruise auch eher zu den alten Schiffen mit max 2400 Passagieren tendieren, da wir bei den neuen Schiffen mit 4000 Plätzen doch befürchten, daß das Niveau etwas fallen wird.
 
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