Empfehlung Air Berlin

Michael-K.

Well-Known Member
#21
Und wenn man an einen minderbegabten Anwalt gerät, bekommt man u.U. überhaupt nichts. Mit der hohen Provision erkauft man sich halt eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung.
 

jhon

Well-Known Member
#22
Und wenn man an einen minderbegabten Anwalt gerät, bekommt man u.U. überhaupt nichts. Mit der hohen Provision erkauft man sich halt eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung.
Ich persönlich denke das müsste schon ein Jura-Student im 2. Semester hinbekommen :0141: - ich habe es auch ohne Anwalt mit 3 Mails geschafft (war allerdings LH und nicht AB).

Was mich an dem Provisionsmodell stört: Die kassieren ja nicht nur die Provision, die stellen der Airline ja auch noch zusätzlich die ganz normalen Rechtsanwaltsgebühren in Rechnung, verdienen also für eine Leistung doppelt. Und haben das relativ geringe Risiko das mal eine Forderung nicht durchkommt (was sie bei ihrer Erfahrung wohl mit einer Prüfung vorab nahezu ausschließen können)

Da würde ich - falls ich keinen Anwalt im Bekanntenkreis habe - noch eher einem Anwalt hier im Forum den Auftrag geben (haben hier m. E. auch schon welche erfolgreich durchgeführt) als diese modernen Wegelagerer zu unterstützen.

Würdet ihr gerne bei einer Agentur die Unterkunft, den Mietwagen oder Flug buchen wenn die 25% Provision aufschlagen obwohl sie von der anderen Seite regulär bezahlt werden? Bei Flightright & Co funktioniert das nur weil da keiner drüber nachdenkt und man Geld bekommt mit dem man eigentlich nicht gerechnet hat - da scheint das manche nicht zu stören.

Kann ja auch jeder machen wie er möchte - aber ich glaube viele kennen die Hintergründe und Zusammenhänge nicht, sonst würden sie vielleicht anders handeln :001:
 

Michael-K.

Well-Known Member
#23
Ist das nicht egal, wen ICH bezahle? Anwalt oder Flightright? Was die von den Airlines kassieren, ist mir doch egal (die kümmern sich doch auch nicht um meine Belange).
 

jhon

Well-Known Member
#25
Ist das nicht egal, wen ICH bezahle? Anwalt oder Flightright? Was die von den Airlines kassieren, ist mir doch egal (die kümmern sich doch auch nicht um meine Belange).
Was mich ja stört: Die nehmen von Dir Geld (in Form der Provision) und von der Airline (in Form von Anwaltsgebühren) - lassen sich also 1x arbeiten 2x bezahlen. Das finde ich unseriös und ich persönlich möchte solche Praktiken nicht unterstützen.

Ist mir schon klar das die meisten das nicht stört weil es nicht mittelbar oder spürbar an ihr eigenes Portemonnaie geht weil sie nicht direkt was bezahlen müssen - ich finde das trotzdem daneben.
 

Nordlicht

Well-Known Member
#26
Ich seh das anders. Das ist ein Unternehmen, das Geld verdienen will und auch muss.

Im Schnitt brauchen die (Vorsicht, willkürliches Beispiel) 30% der Entschädigung um wirtschaftlich arbeiten zu können und auch noch ein bisschen was zu verdienen. Das ist nicht zwangsläufig mit den Anwaltsgebühren gedeckt. Davon decken sich vielleicht 5-10% über das was man der Airline in Rechnung stellt, den Rest trägt der Kunde.

Wäre euch lieber man würde alles dem Kunden belasten?

Ich persönlich würde es erst per Mail selbst versuchen, und wenn ich keinen Erfolg habe ggf irgendwann über flightright. Mir wäre es das wert.

Man weiß vorher was man zahlen muss, das ist alles transparent. Man muss es ja nicht nutzen. (ich habe überhaupt nichts mit denen zu tun, aber ich finde viel vorwerfen kann man denen auch nicht).
 

jhon

Well-Known Member
#27
Warum können die normalen Anwälte denn nur von den Gebühren leben?
Ich lasse gerade von meinem Anwalt eine Forderung in ähnlicher Höhe (600€) eintreiben, dafür wird dem Gläubiger ca. 125€ berechnet - dafür musste er bisher 2 Briefe schreiben und ca. 15 Minuten den Sachverhalt studieren. Da sind von den Gebühren mit Sicherheit sehr viel mehr als 5-10% seiner Kosten gedeckt, da kommt sogar ein anständiger Stundenlohn bei raus...
Ich bleibe dabei: Die können nichts was mein Anwalt (oder so ziemlich jeder andere) nicht könnte, kassieren aber erheblich mehr.
 

VaporXX

Well-Known Member
#28
Dein Anwalt rechnet ab der 1. Minute des Mandats ab.

Flightright muss aber wohl täglich 100(0)de Fälle prüfen, aus denen sich kein Geld machen lässt. Das wird dann eben auf die berechtigten und "gewinnbringenden" Fälle umgelegt. Für mich legitim.
 

jhon

Well-Known Member
#29
Also mein Anwalt sagt mir bei der Betrachtung des Falles ob er Aussicht auf Erfolg sieht - wenn nicht berechnet er mir keinen Pfennig. Darüber hinaus habe ich - wie vermutlich viele - eine Rechtsschutzversicherung.
 

Herzerl

Well-Known Member
#31
Also ich hab ja Flightright aktuell in Anspruch genommen; Airline war Air France; 10 Minuten ausfüllen, nach 2 Wochen knapp 850 Euro auf dem Konto :007: sehr zufrieden. Sicher ist es ein Batzen Gebühr aber ich hatte echt auch null Aufwand. Und ich glaube schon, daß die Airlines da schneller zahlen, als wenn ich als Privatkunde da ein paar e-mails hinschreibe.... und es weiß ja jeder vorher! Ich würde es wieder in Auftrag geben. Und das mit dem Rechtsanwalt: klar habe ich eine Rechtschutzversicherung, aber wenn ich das alles rechne mit Versicherung aktivieren, zum Rechtsanwalt fahren und das bestimmt mehr als einmal, usw. das ist schon ein Aufwand!!! Und bestimmt ist es nicht in 2-3 Wochen erledigt. Da ist mir meine Freizeit ehrlich gesagt zu schade bzw. wertvoll. Außer ich hätte einen RA in der Familien oder im Bekanntenkreis, dann schaut das wieder anders aus.

Zurück zum Thread: von diesen Preisen mit Air Berlin kann man von München aus nur träumen.....
Wir fliegen in der Weihnachtszeit und da ist es überall schweinsteuer :eek: und mit AB müssten wir noch dazu in Düsseldorf umsteigen und ratet mal welche Flüge im Dezember bei Schnee als erstes gecancelt werden? Inlandsflüge..... ne, das ist mir 1. zu unsicher, da steig ich lieber in USA um und 2. kostet's leider auch keine 400 Euronen....
dieses Mal hab ich schon im Januar für Dezember gebucht und MUC-MIA zu 499 bekommen :006:gut, gell??
 

jhon

Well-Known Member
#32
Klar. Für solche Lappalien die Rechtschutzversicherung in Anspruch nehmen:006:. Das freut den Beitragszahler
Die muss dabei ja in der Regel nicht einspringen weil das Honorar ja von der Airline bezahlt wird.
Genauso könnte man sagen: Wegen ein paar Stunden ggfs. die Entschädigung der Airlines in Anspruch nehmen selbst wenn gar kein materieller Schaden entstanden ist - da freuen sich die anderen Ticketzahler deren Tickets dadurch teurer werden - ist im Prinzip das Gleiche.....
 

Arndt

Well-Known Member
#33
Der Besuch beim Anwalt dauert nicht länger als eine Stunde. Nach Bekanntgabe der Versicherungsnummer hast Du mit dem Rest auch nichts mehr am Hut. In der Stunde verdienst Du dann in Deinem Fall 350€. Das verdienen die besten in ihrem Fach nicht im Liegen oder mit der Peitsche.
 

Pemimae

Well-Known Member
#36
Wir haben die Entschädigung nicht nur beantragt, sondern bereits bekommen. Bei uns reichte ein Brief per Einschreiben aus. Die gesetzte Frist wurde zwar um 2 Wochen überschritten, aber dann kam die Anerkennung der Zahlungsverpflichtung, uns wurden entweder 1.200 € als Überweisung oder 1.500 € als Gutschein (gültig für 3 Jahre) angeboten. Da wir die Flüge für dieses Jahr bereits vollständig gebucht haben und uns nicht sicher sind, ob man denn in 2018 noch AB fliegen kann, haben wir um Überweisung gebeten. Weitere 2 Wochen später war das Geld auf dem Konto.
Da wir eine Rechtschutzversicherung haben, hatten wir uns auch bereits an einen Rechtsanwalt gewandt, aber als uns der Entwurf für die Klage zuging, hatten wir bereits das Kostenzusicherung.
Anwaltskosten sind somit gar nicht angefallen.

Also auch diesbezüglich Daumen hoch für AB.
 

Michael-K.

Well-Known Member
#38
"...Einer unserer Kapitäne ist vor kurzem nach Chicago geflogen, ohne zu wissen, dass AirBerlin dort in einem neuen Terminal angesiedelt ist und einen neuen Bodenabfertiger hat – das hatte ihm einfach niemand gesagt..."

Allein dieser Satz ist doch schon unglaubwürdig. Als wenn die Piloten nach dem Landen selbstständig zu irgendeiner Parkposition rollen. Noch wird den Piloten der Parkplatz zugewiesen. Und ob der an Terminal 1,2 oder 3 ist, kann dem Piloten herzlich egal sein. Wenn er den Weg dahin nicht kennt und die Karte nicht lesen kann, muss er Hilfe anfordern.
 
Top