Flug Storno Bei Airberlin

diemailbox

Well-Known Member
#1
Hallo Ihr - bin gerade auf Airberlin nicht gerade super zu sprechen:
Am 28.10. haben wir bereits Flüge von DUS-Miami für Mai gebucht (über Expedia mit dem Shelborne Hotel).
Da wir dieses Jahr für meine Schwiegereltern "Reiseleiter" spielen, habe ich dummerweise bei meiner Frau den Mädchennamen anstatt den richtigen angegeben.
Das ist uns vor zwei Wochen aufgefallen - mit Airberlin telefoniert, können nix machen. Mit Expedia telefoniert, die sich mit AB kurzgeschlossen und es hieß "Namensänderung möglich für 75€ Kosten". Danach alle Unterlagen (Ausweis+Stammbuch) an Expedia geschickt, wo sich dann erstmal nichts tat.
Gestern hieß es dann "Airberlin lehnt die Änderung ab - es geht nur per Storno und Neubuchung mit 180€ Kosten".
Soweit, so schlecht.
Die Kosten belaufen sich jetzt aufgrund des Fehlers auf 180€ für den Storno, 82,42€ Mehrkosten für neuen Flug, 16€ für Nutzung der Kreditkarte (nur Paypal frei). Zum Kotzen!
Es kommt allerdings noch viel besser - da meine Frau jetzt einen separaten Buchungscode hat, fällt Sie nicht mehr in den Bereich meiner Airberlin Servicecard - d.H. es fallen nochmal 58€ Reservierungskosten an, die sonst entfallen würden.
Der gesamte Spaß hat mich jetzt ziemlich viel Nerven gekostet und zusätzlich 336,42€ für nichts.
Wirklich erschreckend wie Airberlin mit Kunden umgeht. Ich war schon sauer als die neuen Sitzplatzreservierungen rauskamen, vor allen Dingen dass die auch für bestehende Buchungen gelten sollen, aber das ist die Höhe.
Da laut der Verbraucherschutzzentrale der Fall eindeutig ist, wende ich mich erstmal über die an AB wegen einer Rückforderung, ansonsten geht das leider an meinen Anwalt des Vertrauen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
 

Ninne

Well-Known Member
#2
Hallo,
Dein Ärger ist für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Es ist bekannt und wird mE auch bei jeder Buchung explizit darauf hingewiesen, dass man den Namen des Reisenden angeben soll, der im Pass steht. Da dies von Euch falsch eingegeben wurde, sind alle Änderungen mit Kosten verbunden. Das war schon immer so. Deswegen kann man Tickets ja auch nicht einfach auf andere Personen umbuchen. Doof, aber so sind die Regeln. Ich denke nicht, dass Du mit einem Anwalt hier weiter kommen wirst...
 

Ninne

Well-Known Member
#4
Seit 2014 gibt es da eindeutige Urteile über gültige Stornobedingungen - außerdem machen Menschen Fehler.
Das ist aber ein Fehler, der m.E. schon unter Fahrlässigkeit fällt. Darf die Frage gestattet sein, warum Du den Namen Deiner Frau nicht kennst? Oder habt ihr (oder werdet)gerade erst geheiratet und die Reise fällt auf einen Termin nach der Hochzeit?
 

siris

Well-Known Member
#6
Jede Airline würde/wird es so machen, da kannst Du Air Berlin keinen Strick draus drehen. Selbst früher, ich meine so vor 10 Jahren, durftest nur max 3 Buchstaben ändern, aber einen ganzen Namen ?? Du kannst von Glück reden, dass die Mühle nicht ausgebucht ist, sonst hätte Deine Frau auch noch eine andere Airline im schlimmsten Falle.
 
J

Jochen

Guest
#7
Seit 2014 gibt es da eindeutige Urteile über gültige Stornobedingungen - außerdem machen Menschen Fehler.
Mag sein das Du bei den Storno-Gebühren etwas machen kannst, auf allen anderen Kosten wie Mehrpreis, Reservierungskosten und Kosten für Nutzung einer KK (meines Wissens ist auch Abbuchung kostenlos, war es bisher immer bei meinen AB Buchungen nach Malle) wirst Du vermutlich sitzen bleiben. Und wie meine Vorschreiber schon geschrieben haben: Im Grunde zu Recht, steht ja alles in den Geschäftsbedingungen. Natürlich machen Menschen Fehler - aber die muss man in der Regel auch bezahlen, auch wenn man manchmal Glück hat und Kulanz bekommt. Ein Anrecht darauf hat man sicherlich nicht.
 

AMende79

Well-Known Member
#10
Ja, Menschen machen Fehler und natürlich muss man dafür auch bezahlen. Aber aus meiner (nicht juristischen) Sicht muss man nur den Aufwand bezahlen, den die Fluggesellschaft durch den Fehler hat. Da hier eigentlich nur ein Name im System geändert werden musste (2 Minuten Aufwand) und ansonsten alle gleich geblieben ist, finde ich eine Bearbeitungsgebühr von 75€ schon mehr als üppig. Ich weiß nicht, ob man da mit einem Anwalt weiter kommt, aber für Aussichtslos halte ich das nicht.
 
#11
Ich sehe das vollkommen anders !
Wenn ein Fehler passiert, versucht man ihn im Sinne des Kunden - evtl. gegen eine kleine Kostenpauschale - zu beseitigen.
Air Berlin versucht an allen Stellen die Kunden "abzuzocken".
Aber wenn man selbst eine Forderung an Air Berlin hat (z.B. durch eine doppelte Abbuchung), dauert es Monate bis das Geld gutgeschrieben wird.
 

diemailbox

Well-Known Member
#12
Ich wundere mich wie hier manche abgehen! Ich kann mich nur den letzten beiden anschließen und arbeite selber im Kundenbereich. Wir könnten bei so einem Verhalten schließen.
Wie AMende79 geschrieben hat dürfen Fluglinien keinerlei Stornokosten nehmen (außer reell angefallenen Kosten) - in dem Fall machen die mehr Gewinn durch mich dadurch das mir eine Leistung zweimal verkauft wird. Bsp. http://www.finanztip.de/flugstornierung/

Ich wollte eigentlich nur wissen ob jemand schonmal die Erfahrungen mit Rückerststtungen hatte?
 

Casey

Well-Known Member
#14
Mach das ESTA mit dem alten Reisepass, und schon gibt es kein Problem bei der Immi.
Und beantragt den neuen erst nach der Rückkehr.
Durch die Heirat wird ja niemand gezwungen seinen Namen zu ändern.

Ich sehe das vollkommen anders !
Wenn ein Fehler passiert, versucht man ihn im Sinne des Kunden - evtl. gegen eine kleine Kostenpauschale - zu beseitigen.
Air Berlin versucht an allen Stellen die Kunden "abzuzocken".
Aber wenn man selbst eine Forderung an Air Berlin hat (z.B. durch eine doppelte Abbuchung), dauert es Monate bis das Geld gutgeschrieben wird.
Im Sinne des Kunden wäre gratis.
Spinne das Spiel mal weiter : Ich habe den gleichen Vornamen wie du, und du buchst ein Ticket,
muss auch nur der Nachname geändert werden ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

diemailbox

Well-Known Member
#17
Mach das ESTA mit dem alten Reisepass, und schon gibt es kein Problem bei der Immi.
Und beantragt den neuen erst nach der Rückkehr.
Durch die Heirat wird ja niemand gezwungen seinen Namen zu ändern.
Nee - sind schon länger verheiratet-da ich gleichzeitig für meine Schwiegereltern gebucht habe und da tausendmal wegen den richtigen Schreibweisen der Vornamen geschaut hab, ist mir der Mädchenname einfach nicht als falsch aufgefallen.
 

TiPi

Moderator
Moderator
#18
Das hatte ich auch schon fast überlegt [emoji6]Gibt das keine Probleme mit der Immigration?
Natürlich nicht. Damit hat sich Dein Problem doch soeben erledigt. :007: Deine Frau fliegt mit dem alten Paß und dem alten Namen und gut ist. ESTA muß natürlich auch auf den alten
Namen / Paß ausgestellt werden.
An der Immigration interessiert doch niemanden wie Deine Frau jetzt heißt. Die gleichen nur die Daten Paß / ESTA ab :001:
Und wenn Deine Frau "Klara" heißt und Du mit Nachnamen "Sprudel", hat Sie sogar noch Glück gehabt :muha: :undweg:
 

diemailbox

Well-Known Member
#19
Natürlich nicht. Damit hat sich Dein Problem doch soeben erledigt. :007: Deine Frau fliegt mit dem alten Paß und dem alten Namen und gut ist. ESTA muß natürlich auch auf den alten
Namen / Paß ausgestellt werden.
An der Immigration interessiert doch niemanden wie Deine Frau jetzt heißt. Die gleichen nur die Daten Paß / ESTA ab :001:
Und wenn Deine Frau "Klara" heißt und Du mit Nachnamen "Sprudel", hat Sie sogar noch Glück gehabt :muha: :undweg:
Nee - leider doch nicht gelöst da wir bereits 2009 geheiratet haben - aber vielen Dank! Hätte nicht gedacht das die bei der Einreise so relaxt sind (wobei bis jetzt jeder super nett war).
 
J

Jochen

Guest
#20
Wenn es noch einen gültigen Reisepass mit dem alten Namen gibt würde ich das auch so machen, das sollte überhaupt kein Problem sein. Machen ja auch alle Leute so wo das z. B. die Hochzeitsreise ist.

Was die Stornosache angeht: Wie gesagt, ich denke Du hast gute Möglichkeiten die Stornokosten nicht zahlen zu müssen, an den anderen Kosten wirst Du vermutlich nicht vorbeikommen.
Und was das Thema Kundenfreundlichkeit und Kulanz angeht: Grundsätzlich sehe ich das auch so, aber man sollte auch immer die Relationen betrachten. Nicht nur das es AB sowieso wirtschaftlich schlecht geht, wir Touristen buchen auch meist Flüge an denen die Airlines eigentlich gar nichts verdienen, die dienen lediglich der Auslastung und als Beitrag zur Kostendeckung - man kann sich an 3 Fingern ausrechnen das eine Airline bei einem Ticket-Nettopreis (ohne Gebühren) von unter 300€ eigentlich von der Kostenseite noch zuzahlt. Auch wenn das individuell viel Geld für jeden von uns ist: Da werden wir mit Gepäck und (minimaler) Verpflegung in einem Gerät was irgendwo zwischen 50 und 500 Millionen Euro kostet über eine Strecke von 8-10.000 km ans Ziel gebracht. Bei 300€ für die Airline sind das mal gerade 3-4 Cent pro KM - da ist schon zu Fuß gehen fast teurer, das nötige Gerät, Kerosin, Wartung, Gehälter usw. kann man davon ganz sicher nicht zahlen. Und wenn alle nur diese Preise zahlen würden, dann würde es auch ganz sicher nicht reichen....

Jeder der meint seine Firma würde bei so einem Verhalten pleite gehen sollte sich fragen: Habe ich auch jährlich Hunderttausende von Kunden und würde denen, die das billigste meiner Produkte kaufen den gleichen Service bieten wie meinen treuen Kunden die nicht um jeden Cent feilschen?

Und last but not least: Wenn ich diesen Service fordere und haarklein auf meinem Recht bestehe, dann darf ich auf der anderen Seite auch nie Error Fares buchen, Discounts nutzen wo ich nicht zum Kreis der Berechtigten gehöre, beim Mietwagen Codes nutzen zu denen ich eigentlich nicht berechtigt bin oder Tickets z. B. für Residents buchen wenn ich gar nicht dort wohne :0141:

Ich will das alles nicht verurteilen und niemanden miesmachen - ich finde nur, wenn man das macht dann sollte man auch nach dem Motto "Mal gewinnt man, mal verliert man" verfahren - leben und leben lassen. Aber immer nur bei allem auf den eigenen Vorteil schauen und nicht bereit sein auch die andere Seite mal zu betrachten, dafür habe ich persönlich kein Verständnis....
 
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