Publix Summer Bag

duffyathome

Well-Known Member
#81
Ok. Jetzt möchte ich kurz aufräumen mit meinem Funktionskleidungsspruch.
Yogapants, Sneaker, Latte in der einen und Handy in der anderen Hand empfinde ich als cool. Sportlich.
3farbige Tatzenjacke mit Krempelhose und Funktionshemd sowie Allroundstiefel und Rucksack beim Stadtbummel hingegen nicht.
Aber das ist MEINE ganz persönliche Wahrnehmung die ich hier nicht verallgemeinern möchte.
Mode ist für mich ein Statement zu einer Sache. Das ist das was ich im ersten Moment sehe. Da geht eine Schublade auf und das können viele nicht von sich weisen.
Nichtsdestotrotz sagt mit das nichts über den Menschen der sich dahinter befindet. Darüber ob es sich um eine ehrliche, liebenswerte und integere Person handelt.
Das erlaube ich mir herauszufinden und schon oft habe ich einen ersten Eindruck revidiert ( sowohl einen positiven als auch negativen).
Im Berufsleben gilt es, gewisse Spielregeln einzuhalten. Kleidung kann durchaus Kompetenz vermitteln.
Wer klamottentechnisch durch ein Raster fällt kann sich Chancen verspielen. Ob ich das gut finde ?Nein. Aber diese Spielregeln mache ich auch nicht.
Ich möchte hier niemanden persönlich angreifen, das liegt mir fern.
VG Manuela
 

Florian B.

Well-Known Member
#82
Ich trage im Flieger meistens ´ne Jeans und ein Hemd und - bequeme Schuhe ohne Schnürsenkel :022: weil ich die nämlich auch gern ausziehe und es die Security-Prozedur vereinfacht.

Bin auch schon in Crocs geflogen :mrgreen:

In Lünen kann man übrigens jederzeit im Jogger einkaufen gehen, dann fällt man nicht auf :0141: :003:

Ich praktiziere das selten, zugegebenermaßen. Dafür gehört meine dunkelblaue Jacke mit den drei Streifen schon zu einem meiner Lieblings-Stücke in der Freizeit. Ich trage auch ganz gerne Sachen aus der Nike-Golf-Collection, die sind bequem, aber -wie ich finde- chic und nicht prollig.

Ich beurteile Menschen aber auch nicht nach der Kleidung oder ihrem Auto. Ein leider verstorbener, sehr guter Freund von mir, der auch zu der Gattung der 'Millionäre' gehörte, hat mir da in vielen Dingen einiges auf den Weg gegeben... den juckte es nicht ob er mit seiner S-Klasse oder mit dem GolfII vom Freund seiner Tochter schnell mal eben zum Einkaufen gefahren ist, wir sind zusammen in Urlaub geflogen (er ist normal nur Business oder First geflogen), mit uns flog er Holzklasse ("ich buche das, was meine Freunde buchen"), er hat nie großspurig die Rechnung übernommen, wenn man mal zusammen Essen war und 'was kostet die Welt' gespielt, hat mit Joggingpeitsche mit uns gegrillt als auch im Anzug ein Feierabendbier mit uns getrunken, Äußerlichkeiten waren ihm vollkommen nebensächlich. Ich werde nie vergessen wie er seinen Sohn und meine Wenigkeit mal von einer kleinen Kneipentour am Möhnesee abgeholt hat... auf die Polizeikontrolle wäre ich gespannt gewesen, ein Mann im weißen Bademantel am Steuer einer schwarzen S-Klasse und im Fond zwei vollkommen betrunkene Jungspunde :022: brausen mit 160 über den Haarweg vom Möhnesee nach Ense... na ja, Geschichte, aber das war in jeder Hinsicht jemand, der Menschen immer mit dem Herz und nie nur mit dem Auge betrachtet hat. Das hat er auch geschäftlich so gehalten und war damit sehr erfolgreich.

Mir ist das auch beim Fliegen realtiv egal, was die Leute tragen. Für viele ist Fliegen immer noch eine emotionale Ausnahmesituation, da soll sich jeder so wohl fühlen, wie er mag. Viel wichtiger ist es, dass sie nicht stinken...

Ich würde übrigens auch ´ne Jogginghose im Flieger tragen, aber mich stören diese labberigen Taschen, da fällt mir zu leicht etwas raus, da ist mir eine Jeans einfach sicherer. Ich hab auch schon mal kurz vor der Landung in Florida ´ne Shorts angezogen...
 

BiMi

Moderator
Moderator
#83
Na ja Manu, es kommt ja auch immer darauf an, was man für einen Urlaub macht.

Wenn wir unsere WoMo Touren gemacht haben, dann war das i. d. R. ein Aktivurlaub, in dem wir viel gewandert sind und dann hatten wir natürlich hauptsächlich weite luftige Funktionskleidung in unserem Gepäck, Hosen die wir krempeln konnten und bequeme Schuhe. Es ist nämlich nicht besonders schön, wenn man 2-4 Stunden bei warmen Wetter wandert und hat ein Baumwollshirt an. Das ist eben ein bisschen was anderes, als wenn man in FL am Pool liegt, oder mit dem Boot fährt. So sind wir dann auch jn die City gegangen und ganz ehrlich, es ist mir piep egal, was andere Menschen darüber denken. Es ist aber schon sehr Deutsch sich über andere Menschen ein Urteil zu bilden, oder lustig zu machen, die nicht der "Norm" entsprechen. Hier interessiert es niemanden, wie man in seiner Freizeit rumläuft und man wird auch immer mit der selben Freundlichkeit behandelt und das ist einer der Dinge, die mir hier extrem gut gefallen.
 

duffyathome

Well-Known Member
#84
Bi ich weiß gar nicht warum Du Dich hier so angegriffen fühlst.
Vielleicht sollten wir meinen Senf dann lieber löschen - der Ruhe wegen.
Ich habe gesagt dass ich hier nicht von einem Hikingtrip sondern vom Alltag spreche. Mehr nicht.
Jeder kann wie er möchte - meine Güte. Aber muss es nur persönlich deswegen gefallen ? Nein.
Es muss auch nicht jedem gefallen wie ich aussehe oder was ich trage. Damit kann ich leben.
Und nein, ich definiere mich nicht übe Kleidung oder Luxus sondern da habe ich anderes zu bieten.
Und ich liebe es dass sich in den USA nicht so sehr wie hier über andere echauffiert wird.
Jetzt mag ich nicht mehr.
VG Manu
 

Ele

Well-Known Member
#86
Yogapants, Sneaker, Latte in der einen und Handy in der anderen Hand empfinde ich als cool. Sportlich.
3farbige Tatzenjacke mit Krempelhose und Funktionshemd sowie Allroundstiefel und Rucksack beim Stadtbummel hingegen nicht.
Aber das hat doch nichts mit der Staatsangehörigkeit zu tun:0025: und Du schriebst ja, dass dieses Tragen von Sportkleidung im Alltag typisch deutsch sei ?!?!
Ich habe jedenfalls in Florida deutlich mehr Leute in Sportkleidung gesehen (in Situationen, in denen man üblicherweise keine Sportkleidung trägt), als hier in D.

Naja, und Hugh Hefner, den wir samt Gefolge in der Florida-Mall gesehen haben, schlappt ja eh immer im "Bademantel" durch die Gegend.

Getoppt wurde dies eigentlich nur von einem Vater mit seinen 3 Töchtern, die im Coastland Center in Naples anscheinend ein Muttertagsgeschenk im Juwelierladen aussuchten.
Vaddern hatte seine älteste Jogginghose an, passend dazu ein gammeliges Achselshirt und ausgelatschte Crocs.
Die Mädels trugen Einheitslook: Pyjamahosen aus Flanell, FlipFlops und Trägertops.



Und ich werde wohl nie verstehen, warum es cool ist, wenn man permanent sein Smartphone in der Hand halten muss....
 

Snowhite

Well-Known Member
#87
Aber das hat doch nichts mit der Staatsangehörigkeit zu tun:0025: und Du schriebst ja, dass dieses Tragen von Sportkleidung im Alltag typisch deutsch sei ?!?!
Ich habe jedenfalls in Florida deutlich mehr Leute in Sportkleidung gesehen (in Situationen, in denen man üblicherweise keine Sportkleidung trägt), als hier in D.

Naja, und Hugh Hefner, den wir samt Gefolge in der Florida-Mall gesehen haben, schlappt ja eh immer im "Bademantel" durch die Gegend.

Getoppt wurde dies eigentlich nur von einem Vater mit seinen 3 Töchtern, die im Coastland Center in Naples anscheinend ein Muttertagsgeschenk im Juwelierladen aussuchten.
Vaddern hatte seine älteste Jogginghose an, passend dazu ein gammeliges Achselshirt und ausgelatschte Crocs.
Die Mädels trugen Einheitslook: Pyjamahosen aus Flanell, FlipFlops und Trägertops.



Und ich werde wohl nie verstehen, warum es cool ist, wenn man permanent sein Smartphone in der Hand halten muss....
Ich auch nicht .... Oder noch besser, mit dem Ipad durch den Freizeitpark rennt :0041:
 
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