Restaurant The Pot > furchtbar

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Sunrise2

Guest
#21
Sagt mal ist Euch Weihnachten nicht bekommen, oder liegen Euch die getrockneten Rosinen schwer im Magen :009: :taets:
Ich fand es jetzt nicht so schlimm wie Stephan seinen Unmut über dieses Restaurant geäußert hat. Und das die Esskultur der Amis zu wünschen übrig läßt, steht m. E. ja wohl ausser Frage :109:
Esse keine Rosinen.
Gegen seinen Unmut über das Restaurant stimme ich dir ja sogar zu, dafür ist ja der Strang da. Aber was hat das mit einer Corvette zu tun?:009:
 

Emily01

Well-Known Member
#22
Sagt mal ist Euch Weihnachten nicht bekommen, oder liegen Euch die getrockneten Rosinen schwer im Magen :009: :taets:
Ich fand es jetzt nicht so schlimm wie Stephan seinen Unmut über dieses Restaurant geäußert hat. Und das die Esskultur der Amis zu wünschen übrig läßt, steht m. E. ja wohl ausser Frage :109:
Wie mans nimmt Tipi, dann müsste ich jetzt die "deutsche" Esskultur auf Döner und Pommes mit Mayo reduzieren, oder? :taets:

lg

Emily
 

admin

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#24
Sagt mal ist Euch Weihnachten nicht bekommen, oder liegen Euch die getrockneten Rosinen schwer im Magen :009: :taets:
Ich fand es jetzt nicht so schlimm wie Stephan seinen Unmut über dieses Restaurant geäußert hat. Und das die Esskultur der Amis zu wünschen übrig läßt, steht m. E. ja wohl ausser Frage :109:
Um die Kritik am Restaurant ging es ja letztlich nicht, die mag ja aus seiner Sicht berechtigt sein, aber Beiträge wie
gähn gähn gääääääääääääääääääääähhhhhhhhhhhhnn
als Reaktion auf die Kritik an der Wortwahl durch einen anderen User lassen ja zumindest - um es mal milde auszudrücken - Zweifel an der Kinderstube aufkommen. Sachliche Dskussion oder Auseinandersetzung wegen unterschiedlicher Sichtweisen sieht jedenfalls anders aus und ist meiner Meinung nach nur noch sehr knapp im Rahmen des Akzeptierbarem :093:


Wie mans nimmt Tipi, dann müsste ich jetzt die "deutsche" Esskultur auf Döner und Pommes mit Mayo reduzieren, oder? :taets:

lg

Emily
Was haben Döner und Pommes mit Mayo mit deutscher Ess-Kultur (oder -Un-Kultur) zu tun? Kommt doch beides nicht aus Deutschland - dann doch eher Eisbein mit Sauerkraut oder meinetwegen auch Currywurst. Dagegen sind McD & Co doch durchaus amerikanische Erfindungen...

Was ich grundsätzlich nicht begreife sind die totalen Pauschalierungen. Natürlich kann man die Ess-Kultur der breiten Masse in Amerika kritisieren wenn man sich Kettenrestaurants, Fastfood-Tempel oder Riesenpackungen im WalMart & Co. anschaut, wo es nur auf möglichst viel für möglichst wenig Geld ankommt. Gerade wir Deutschen sollten uns da mal bedeckt halten, wo doch die Mehrzahl der Lebensmittel-Discounter aus diesem unserem Lande kommt und nirgendwo in Europa bei Lebensmitteln so ein Preiskampf herrscht wie bei uns und die Menschen kaum bereit siind für vernünftige Qualität einen entsprechenden Preis zu bezahlen. Glaubt ihr denn, die Gammelfleisch-Skandale usw. waren nur zufällig hier bei uns?

Wie sagt doch Herr Schuhbeck ganz richtig? "Die Deutschen haben keine Probleme Öl für 20€ den Liter in den Motor ihres Autos zu kippen, in ihren Körper kippen sie aber bedenkenlos das Billigste was der Markt hergibt...."

Um aber mal auf die Möglichkeit des guten Essens in den USA zurückzukommen: Es gibt dort sehr, sehr viele gute Restaurants in denen frisch und gut gekocht wird - sicherlich nicht weniger pro Einwohner als in Deutschland oder Österreich. Wenn man aber Qualität zu kleinem Preis sucht dann wird man hier wie dort nicht zwingend fündig werden - und schon gar nicht, wenn man sie in einem der unzähligen Franchise-Restaurants sucht, wo überwiegend vorgefertigtes Gefrorenes in Friteuse oder Mikrowelle erhitzt wird. In den wirklich guten Restaurants kostet es in der Regel aber eben auch mehr als hierzulande - es sei denn, man findet kleine Perlen wie Pia's Restaurants. Aber die muss man eben nicht in den Gegenden der Touristenhochburgen suchen sondern dort, wo die Amerikaner selber leben und arbeiten und nicht der Tourist im Vordergrund steht....

Just my 2 cents....
 

Emily01

Well-Known Member
#28
@ alle:

Vielleicht sollte ich eher den Ironie Smiley einsetzen. Zum einen steht in meinem Text "müsste" und zum anderen das "deutsche" in Anführungszeichen. Natürlich ist mir bekannt, das weder Döner noch Pommes "deutsch" sind, sich jedoch zweifellos grosser Beliebtheit erfreuen. Mich nervt eben die Pauschalverurteilung, dass die "Amis" keine Esskultur haben. Obwohl oder vielleicht gerade weil ich was Essen betrifft eher anspruchsvoll bin, kann ich dem einfach nicht zustimmen.

lg

Emily
 

Emily01

Well-Known Member
#29
Um aber mal auf die Möglichkeit des guten Essens in den USA zurückzukommen: Es gibt dort sehr, sehr viele gute Restaurants in denen frisch und gut gekocht wird - sicherlich nicht weniger pro Einwohner als in Deutschland oder Österreich. Wenn man aber Qualität zu kleinem Preis sucht dann wird man hier wie dort nicht zwingend fündig werden - und schon gar nicht, wenn man sie in einem der unzähligen Franchise-Restaurants sucht, wo überwiegend vorgefertigtes Gefrorenes in Friteuse oder Mikrowelle erhitzt wird. In den wirklich guten Restaurants kostet es in der Regel aber eben auch mehr als hierzulande - es sei denn, man findet kleine Perlen wie Pia's Restaurants. Aber die muss man eben nicht in den Gegenden der Touristenhochburgen suchen sondern dort, wo die Amerikaner selber leben und arbeiten und nicht der Tourist im Vordergrund steht....

Just my 2 cents....
Auch ich bin nicht unbedingt ein Freund der Franchise Restaurants. Allerdings finde ich es immer wieder belustigend, was hierzulande (A bzw D) als gutbürgerliche Küche in Landgasthöfen, frisch aus Metros Tiefkühltruhe, relativ teuer verkauft wird.

Was das Preis-Leistungs-Verhältnis betrifft, kann ich dir allerdings nicht beipflichten. Ich bin ganz im Gegenteil der Meinung, dass in den USA hochwertige Küche günstiger ist als hier.

lg

Emily
 

Fuzzy

Well-Known Member
#30
Neuer Vorsatz fürs neue Jahr: Nicht mehr eine Std. zu überlegen was man schreiben kann um den Threadersteller durch die Blume zu sagen das er der beste Anwerter auf den Posten des Forumstrolls 2009 ist.

;-)
 

BiMi

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Moderator
#31
@ alle:

Vielleicht sollte ich eher den Ironie Smiley einsetzen. Zum einen steht in meinem Text "müsste" und zum anderen das "deutsche" in Anführungszeichen. Natürlich ist mir bekannt, das weder Döner noch Pommes "deutsch" sind, sich jedoch zweifellos grosser Beliebtheit erfreuen. Mich nervt eben die Pauschalverurteilung, dass die "Amis" keine Esskultur haben. Obwohl oder vielleicht gerade weil ich was Essen betrifft eher anspruchsvoll bin, kann ich dem einfach nicht zustimmen.

lg

Emily
Meine Antwort war auch mit einem :0141: geschrieben! :009: :109: Na ja und meine Meinung über das Essen in den Staaten hatte ich ja bereits kundgetan.
 

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#32
Auch ich bin nicht unbedingt ein Freund der Franchise Restaurants. Allerdings finde ich es immer wieder belustigend, was hierzulande (A bzw D) als gutbürgerliche Küche in Landgasthöfen, frisch aus Metros Tiefkühltruhe, relativ teuer verkauft wird.

Das wird wohl in jedem Land so sein: Wenn es schnell und günstig sein soll, dann wird es nirgendwo an dieser Zubereitungsart vorbeigehen.

Was das Preis-Leistungs-Verhältnis betrifft, kann ich dir allerdings nicht beipflichten. Ich bin ganz im Gegenteil der Meinung, dass in den USA hochwertige Küche günstiger ist als hier.
So unterschiedlich können die Erfahrungen sein - ich habe es hierzulande auch in gehobener Gastronomie (von der wir in Hamburg einige haben) nicht geschafft über 50€ für ein (sicher sehr gutes) Steak auszugeben und dann noch die Beilagen extra berechnet zu bekommen, in den USA schon öfter. Wobei man sicher nicht die Provinz wie Naples oder Ft. Myers mit Großstädten vergleichen kann.... Wobei der Vergleich eh schwierig ist, da hierzulande in der gehobenen Gastronomie überwiegend komplette Menüs angeboten werden
 

Emily01

Well-Known Member
#34
So unterschiedlich können die Erfahrungen sein - ich habe es hierzulande auch in gehobener Gastronomie (von der wir in Hamburg einige haben) nicht geschafft über 50€ für ein (sicher sehr gutes) Steak auszugeben und dann noch die Beilagen extra berechnet zu bekommen, in den USA schon öfter. [\quote]

Das würde, natürlich stark abhängig vom Wechselkurs, ab USD 70,-- aufwärts bedeuten? Ohne Beilage? Wo, wenn ich fragen darf, war das? Obwohl ich in der "Provinz" lebe, ist mir das bislang weder in New York, noch in L.A. oder Las Vegas, San Diego, you name it... untergekommen.

Wobei man sicher nicht die Provinz wie Naples oder Ft. Myers mit Großstädten vergleichen kann.... Wobei der Vergleich eh schwierig ist, da hierzulande in der gehobenen Gastronomie überwiegend komplette Menüs angeboten werden
Bei uns in A m.E. wesentlich teurer als in der gehobenen Gastronomie der "amerikanischen Provinz".

lg

Emily
 

BiMi

Moderator
Moderator
#35
So unterschiedlich können die Erfahrungen sein - ich habe es hierzulande auch in gehobener Gastronomie (von der wir in Hamburg einige haben) nicht geschafft über 50€ für ein (sicher sehr gutes) Steak auszugeben und dann noch die Beilagen extra berechnet zu bekommen, in den USA schon öfter. Wobei man sicher nicht die Provinz wie Naples oder Ft. Myers mit Großstädten vergleichen kann.... Wobei der Vergleich eh schwierig ist, da hierzulande in der gehobenen Gastronomie überwiegend komplette Menüs angeboten werden
:0041: Das sehe ich nun aber etwas anders. Gerade wenn wir jetzt mal ein Steak als Beispiel nehmen, musst du hier in den Steakhäusern die Beilagen eigentlich immer extra bestellen. In den USA musste ich noch nie Beilagen extra bezahlen. Außerdem sind die Steaks hier extrem teuer und lange nicht so gut wie in den Staaten. Aber wie du schon geschrieben hast, so unterschiedlich sind die Erfahrungen.
 

admin

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#36
Das würde, natürlich stark abhängig vom Wechselkurs, ab USD 70,-- aufwärts bedeuten? Ohne Beilage? Wo, wenn ich fragen darf, war das? Obwohl ich in der "Provinz" lebe, ist mir das bislang weder in New York, noch in L.A. oder Las Vegas, San Diego, you name it... untergekommen.
Den Wechselkurs musst Du da in meinen Augen außer Acht lassen, der passende Vergleich ist da eher die Kaufkraft - da liegt der Euro in den USA derzeit bei knapp 1:1 (im Oktober bei 94 Cent -> http://www.destatis.de/jetspeed/por.../Tabellen/Content50/KaufkraftEuroAusland.psml)

Preise mit Beilagen findest Du z. B. hier http://www.peacockalleyrestaurant.com/menu.asp?formletter=ccc oder hier http://www.unclejacks.com/newyorkcityrestaurants/media/dinnermid.pdf

Das mit den teuren Steaks ohne Beilagen war in S.F. und ist schon so lange her, das der Vergleich zugegeben nicht mehr aktuell und fair ist.

Trotzdem gibt es in fast allen Großstädten und in 5-Sterne-Hotels oft Gastronomie deren Preise jenseits von Gut und Böse sind. Ich selber nutze die auch - wenn überhaupt - nur geschäftlich, ein guter Freund von mir, der 2-3x jährlich dort drüben ist bringt mir aber manchmal die horrendsten Speisekarten mit. Solche Preise zahlt man hier in der Regel nicht, da geht es auch meist nur um Geschäftsessen.
 

claudia

Power-Mom und Moderatorin
Moderator
#37
:0041: Das sehe ich nun aber etwas anders. Gerade wenn wir jetzt mal ein Steak als Beispiel nehmen, musst du hier in den Steakhäusern die Beilagen eigentlich immer extra bestellen. In den USA musste ich noch nie Beilagen extra bezahlen. Außerdem sind die Steaks hier extrem teuer und lange nicht so gut wie in den Staaten. Aber wie du schon geschrieben hast, so unterschiedlich sind die Erfahrungen.
Die Erfahrung habe ich auch gemacht, gerade wenn man ein etwas größeres Steak und die entsprechenden Beilagen wählt, ist es ein recht teueres Vergnügen in Deutschland. Auch in der gehobenen Gastronomie ist man recht schnell bei über 50,--€ und ich bin alles andere als ein Vielesser :035:! Bei Longhorn hatten wir z.B. bei jedem Steak 2 Beilagen wahlweise mit im Preis, bei einem Preis der deutlich unter 50,-- € lag......Schon komisch wie unterschiedlich die Erfahrungen sind :001:
 

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#38
Außerdem sind die Steaks hier extrem teuer und lange nicht so gut wie in den Staaten. Aber wie du schon geschrieben hast, so unterschiedlich sind die Erfahrungen.
Das mit der Qualität der Steaks sehe ich genauso - aber das kannst Du auch hier bekommen, wenn Du ebenfalls "corn fed beef" nach "american cut" besorgst, denn der Unterschied in der Qualität ist oft der andere Schnitt dort und die Tatsache, dass Fleisch dort eigentlich immer marmoriert (also von Fett durchzogen) ist - und da Fett nun einmal Geschmacksträger ist, schmecken die dort dann auch besser. Hierzulande bekämen die Händler so ein Fleisch aber kaum verkauft.

Außerdem gibt es in den USA weit verbreitet noch ganz andere Methoden um das Fleisch schön zart zu machen, die sind aber nicht die feine Art und eigentlich nicht legal (musst Du mal Schorsch hier im Forum fragen) - da werden z. B. gerne runde Edelstahlstachel in Form so einer "Igelrolle" durch das Fleisch getrieben um die Fasern zu zerreissen - und schon erscheint Dir das vorher zähe Fleisch wunderbar zart und zergeht auf der Zunge....:009:
 

Tom

Florida-Beginner
#39
...
... z. B. gerne runde Edelstahlstachel in Form so einer "Igelrolle" durch das Fleisch getrieben um die Fasern zu zerreissen - und schon erscheint Dir das vorher zähe Fleisch wunderbar zart und zergeht auf der Zunge....:009:
Lieber das als die dt. Steaks. Gestern haben wir wieder gegrillt, leckere New York Strips (Rumpsteak) jedes 500g. Bei Costco 5 St. für $33.
Die Dinger waren zart wie Butter und besser als jeses Steak was ich je in dt. gegessen habe, egal zu welchen Preis.
 
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