Reisebericht Rothenburg o.d.T.

#1
Hallo zusammen,

ich hätte schwören können, den Bericht von Rothenburg schon geschrieben zu haben :confused:

Aber irgendwie finde ich ihn nicht ..... :eek:

Also:

Rothenburg ob der Tauber

– Historischer Stadtkern, begehbare Stadtmauer – und Weihnachten im August!


Auf dem Weg in die Schweiz haben wir einen Zwischenstop in Rothenburg o.d.T. eingelegt.
Mit 3 Kindern ist das so definitiv entspannter. Ausserdem wollte meinen Kindern diese malerische Stadt mit den ganzjährigen Weihnachtsläden von Käthe Wohlfahrt zeigen.

Ich selbst war vor Jahren schon dort, damals aber leider nur für ein paar Stunden.

Dieses mal nahmen wir uns etwas mehr Zeit, 2 Nächte blieben wir in der pittoresken Stadt mit den vielen malerischen Türmchen der Stadtmauer.




Kurzurlaub mit Kindern in Rothenburg o.d.T.


Unser Hotel:

Wir haben für 2 Nächte im Hotel “Goldener Greifen” gewohnt.
Das Hotel liegt sehr zentral, nur wenige Schritte vom Marktplatz entfernt.
Die 14 Zimmer in dem unter Denkmalschutz stehendem Gebäude wurden alle individuell eingerichtet, um die historischen Elemente beizubehalten.
Das Gebäude ist schon über 600 Jahre alt und an vielen Ecken findet man historische Möbel, Deko und selbst die Zimmertüren sind antik-rustikal.

Ich bekam ein Vierbettzimmer, die Buchung war “trotz” meiner 3 Kinder kein Problem.

Link zum Hotel: http://www.gasthof-greifen-rothenburg.de/







Hinter dem Hotel war der Parkplatz sowie der Biergarten des Hotel- Restaurantes. Wenn man in dem Biergarten is(s)t, merkt man nicht, das man mitten im trubeligen Rothenburg ist.
Oben rechts war unser Zimmer.



Unser Zimmer (Handy-Panoramaaufnahme).

Erster Kommentar der Kinder: “Coool, ein Fernseher!” ….. hrmpf,……



Das Badezimmer, hell und modern - aber nicht sehr groß







Das Spinnrad (von Dornröschen lt meinen Kindern)



Eine alte Standuhr (die Kinder: “aus “Der Wolf und die 7 Geißlein” “)



Wenn diese Truhe Geschichten erzählen könnte,…..



Wir haben im Hotel ein paar mal gegessen.

Nette Idee im Hotelrestaurant: Für Kinder gab es einen Räuberteller, Kosten: 0 Euro.

Ein Räuberteller ist ein leerer Teller mit Besteck und die Kinder können von den Eltern mit essen.

Fazit der Kinder das Essen betreffend: Super LECKER!

Service: Zuvorkommend, kinderfreundlich

Im Zimmerpreis inkludiert hatten wir auch ein Frühstück.
Es gab hier kein Buffet, sondern einen fertig gedeckten Tisch.
Lediglich Obst oder Cornflakes konnte man sich an einem extra-Tisch holen, alles andere stand fertig auf dem Tisch und es fehlte an nichts. Frische Brötchen, für jeden einen Obst-Joghurt, Aufschnitt, gekochte Eier, Tomaten, verschiedene Brotsorten Kakao, Kaffee usw.



Spätzle mit Soße und Apfelmus – neue Lieblingsspeise der Kinder



Leber



Niedliche Teller





Das Besteck passte zu unserem Ausflug ins Schneewittchendorf mit Besichtigung vom Bergwerg der 7 Zwerge bei der Anreise.



Die Zimmertür – keine Sorge, man konnte sie normal abschliessen



Es fehlte an nichts!

Ein paar allgemeine Infos zu Rothenburg o.d.T.:
Rothenburg ist eine sehr alte Stadt. Erwähnt wurde sie bereits im Jahr 1274, als Rothenburg zur Reichsstadt ernannt wurde.

Es gibt gut erhaltene Bauwerke aus dem 16. Jahrhundert.

Bekannt ist sie für die Ursprünglichkeit, es gibt kaum modernistische Brüche wie z.B. Leuchtwerbung oder Noenreklame an den Geschäften in der Innenstadt. Statt dessen hängen den Läden pittoreske eiserne Schilder, eben wie es früher gängig war. Fast hat man das Gefühl, auf eine kleine Zeitreise zu gehen – einzig die durchfahrenden (modernen) Autos stören dieses historische Bild etwas.

Ausserdem umgibt Rothenburg noch die alte Stadtmauer mit ihren vielen Türmen, diese ist auf knapp 2 Km begehbar und bietet tolle Blicke auf die Stadt.

Insgesamt gibt es in Rothenburg 46 Türme, davon 40 in der Stadtmauer integriert. Daher nennt man Rothenburg auch oft “Die Stadt der Türme” und wenn man von der Autobahn aus von weitem Rothenburg sehen kann, fallem einen die vielen Türme direkt ins Auge.

Für weitere Informationen verweise ich auf den umfangreichen Eintrag bei Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Rothenburg_ob_der_Tauber

Desweiteren hat die Stadt natürlich auch eine eigene Website:

http://www.rothenburg.de/startseite-top/

Die Stadt Rothenburg hat eine interaktive Karte erstellt. Hier findet man alle Sehenswürdigkeiten der Stadt mit Ortsmarkierung, klickt man diese an, gibt es eine kurze Erklärung zu der jew. Sehenswürdigkeit.

https://www.google.com/maps/d/viewer?ll=49.376785,10.179498&spn=0.008396,0.016544&msa=0&mid=17jdbdmNgdo6Bok7DreqBj73zH2E

Zeit für einen kleinen Rundgang, kommt ihr mit?



Das ist der Marktplatz. Unser Hotel lag nur wenige Schritte davon entfernt.

Das weiße Gebäude ist das Ratstrinkstube. Zu jeder vollen Stunde zwischen 10 und 22 Uhr öffnen sich die Fenster und es wird die Szene des Meistertrunkes dargestellt.
1631 musste Altbürgermeister Nusch auf Befehl des Grafen Tilly einen 3,25 Liter Krug mit Wein in einem Zug leeren – er schaffte es und bewahrte die Stadt vor der Zerstörung.



Weiter geht s durch die malerischen Gassen der Stadt – die Sonne begleitete uns





Auch diese Gebäude findet man am Marktplatz. Das Linke Fachwerkhaus ist das Fleisch- und Tanzhaus, rechts sieht man Jagstheimerhaus, heute die Marienapotheke



Der Marktplatz von der anderen Seite. Im Vordergrund erkennt man einen Teil vom St. Georgsbrunnen, welche den Ritter St.Georg samt Drachen zeigt.



Viele Tore führen in die Stadt – oder heraus. In der Nähe finden sich immer die Aufstiege zur Stadtmauer



Das Weihnachtsdorf von Käthe Wohlfahrt in Rothenburg ob der Tauber

Und dann standen wir vor dem berühmtesten Fahrzeug in Rothenburg:



Das Weihnachtsauto von Käthe Wohlfahrt.

Käthe Wohlfahrt kennt ihr oder? Weihnachtskram, teilweise sehr niedlich, teilweise völlig verkitscht, aber in jedem Fall sehr teuer – aber sehenswert!

Wenn man dann von der Sommerhitze draussen den Laden betritt, erschlägt es einen fast.

Man steht mitten in einem großen Weihnachtsbasar mit allem, was dazugehört.

Die Kinder waren so begeistert von diesem Laden, dass wir nicht nur einmal dort waren und auch einige Talers dagelassen haben ….





Leider darf man NUR den großen, sich drehenden Weihnachtsbaum fotografieren, im ganzen Rest des Ladens ist striktes Fotografierverbot und es laufen viele Mitarbeiter rum, die gut aufpassen.







Meine jüngste Tochter war sofort im Weihnachtsmodus und sang die ganze Zeit Weihnachtslieder.



Die Kinder bestaunten die Geschenke. Das ganze Dach voller Geschenke. Was da wohl drin ist? “Mama, dürfen wir eins?” ….

Was dahinter steckt, werden sie im Tagesverlauf noch sehen – und doch etwas enttäuscht sein ….



Käthe Wohlfahrt – es begann mit einer einfachen Spieldose, welche sich Wilhelm und Käthe Wohlfahrt um 1960 aus einem Urlaub mit nach Hause nahm. Weihnachten 1963 kamen Freunde aus Amerika zu Besuch und waren fasziniert von dieser Dose. Daraufhin kaufte Wilhelm Wohlfahrt ein paar und verschenkte sie bzw versuchte sie, zu verkaufen, welches ihm wegen der verbotenen Haustürgeschäfte zunächst nicht gelang und er dafür sogar inhaftiert wurde.
Trotz dieses Vorfalls war das der Grundstein für das heutige Imperium von Käthe Wohlfahrt mit Hauptsitz in Rothenburg, nachdem sie 1977 aus ihrem Heimatort Herrenberg nach Rothenburg umgezogen sind.

Käthe Wohlfahrt ist auch im Ausland sehr bekannt und beliebt, vor allem bei US-Amerikanern und Japanern. Ein Besuch bei Käthe Wohlfahrt ist ein fester Bestandteil bei den dort angebotenen Deutschland- und Europareisen.

Hier geht es zu der Website von Käthe Wohlfahrt: http://wohlfahrt.com/

Käthe Wohlfahrt hat inzwischen in mehreren Städten Weihnachtsgeschäfte.
Die “Hauptstadt” mit dem größten Angebot ist aber weiterhin Rothenburg.

In Rothenburg gibt es folgende Käthe Wohlfahrt – Geschäfte:
Die Öffnungszeiten vom Käthe Wohlfahrt Weihnachtsgeschäft – Weihnachtsdorf:
Montag bis Freitag 9.00Uhr bis 18.00Uhr
Samstag 9.00Uhr bis 18.00Uhr
Sonntage (ab 24.4.2016): 10.00Uhr bis 18.00Uhr

Schräg gegenüber von Käthe Wohlfahrt ist das Historiengewölbe mit Staatsverlies. Und die Kinder? Wollten es sehen. Unbedingt! Ich zweifelte kurz und habe den Mann an der Kasse gefragt, ob das für Kinder überhaupt geeignet ist. In meinem Kopf hatte ich die Bilder aus dem Kriminalmuseum, welches ich vor einigen Jahren besuchte ….

Aber er sagte, es sei harmlos, die Kinder quengelten und ich gab mich geschlagen.

Das Historiengewölbe mit Staatsverlies gibt Einblicke in das Rothenburg in der Zeit um den Dreißigjährigen Krieg herum, eine Zeit voller Leid und Folter,….. Mit lebensgroßen Puppen werden Szenen nachgestellt, wie sie damals statt gefunden haben.



Der Gang zu dem Verlies



Schon beklemmend, wenn man bedenkt, dass in diesem Loch früher wirklich Menschen gefangen halten wurden ….



…. und gefoltert …..



…. streng bewacht,…..

Oben gibt es noch ein Museum. Die Ausstellungsgegenstände gehen doch teilweise leicht an die Nieren. Da war zum Beispiel die Jacke eines Mannes, in welcher er starb und beerdigt wurde…..

Öffnungszeiten vom Historiengewölbe mit Staatsverlies:
März: 12.00-16.00 Uhr
April: 10.00-16.00 Uhr
01. Mai bis 01. November: 9.30–17.30 Uhr
November: 13.00-16.00 Uhr (Sa. und So. 10.00-16.00 Uhr)
01. – 23. Dezember: 13.00-16.00 Uhr (Sa. und So. 10.00-19.00 Uhr)

Nach dem Mittagessen im Hotel zogen sich die Kinder ihre Sommersachen an und weiter ging es auf Erkundungstour in Rothenburg



Dieses Foto kennt ihr schon, aber nun verweise ich auf den weißen Turm rechts im Bild. Unten in dem Gebäude befindet sich das Historiengewölbe mit Staatsverlies.

Der weiße Turm ist der Rathausturm und für ein paar Euro kann man ihn besteigen. Erklimmen. Hochkraxeln. Mir fehlt das passende Wort für das, was man auf sich nehmen muss, ehe man die Aussicht geniessen kann. ….. Die Treppen fangen normal an, werden aber immer enger und steiler. Zum Schluss ist es fast eine Leiter, über welche man die letzten Meter zur Aussichtsplattform bewältigen muss. Das ganze ist nichts für unsportliche oder mopsige Menschen oder Menschen mit Muskelfaserriss im Bein und Prellungen in der Hüfte, also eigentlich komplett und insgesamt nichts für mich,…. Aber – ihr wisst es vielleicht aus früheren Berichten – ich liebe Aussichtstürme und so nahm ich das auf mich, ……. UND ES HAT SICH GELOHNT, aber sowas von!

Seht selbst:



Der Marktplatz von oben.

Das Haus mit dem gelben Stufengiebel ist auch ein gutes Restaurant, mit etwas Glück bekommt man einen Platz draussen und kann sich das bunte Treiben auf dem Marktplatz ansehen. Wir haben an einem Abend draussen gesessen und zum Beispiel den Nachtwächter mit seiner Laterne gesehen, welcher die berühmten Nachtwächtertouren anbietet. Auch an dem Abend war sie gut besucht.



Blick nach rechts. Das grüne, eher kleinere Gebäude mit den rot-weißen Fensterläden ist unser Hotel. Im Hintergrund erkennt man die Stadtmauer mit ihren Türmchen



Die Enttäuschung – von wegen das Dach voller Geschenke, alles nur Attrappe …..



Der Turm im Hintergrund führt zum Burggarten, die Kirche mittig/ links ist die Franziskanerkirche



Die St Jakobskirche in der Nähe vom Marktplatz





Der Abstieg war genauso abenteuerlich wie der Aufstieg,…..



Die Kinder vor dem Plönlein , das wohl bekannteste Fotomotiv von Rothenburg.

Zu sehen u.a. auch auf dem Hinweisschild an der Autobahn.



Wir brauchten eine Pause …. die Sonne brannte vom Himmel und wir waren schon soviel gelaufen …..



In einem Cafe in der Sterngasse direkt unter der Stadtmauer in der Nähe vom Plönlein entdeckten wir ein Café.
“Mama, wir sind fast am verdursten!” “Genau, wir können keinen Meter mehr laufen!”
Wir setzten uns in das Café, die bestellten Getränke kamen schnell, aber die Kinder waren schon eifrig dabei, die Spielecke zu erkunden. “Kinder, die Getränke sind da.” – “Jaaaaaa, gleich Mama…..”
…. wie war das noch mit dem verdursten?! Typisch …..

Geht man von dem Café durch das kleine Tor an der Stadtmauer, ist man auf einem neu angelegten Spielplatz. Auch dieser wurde ausgiebig bespielt.





Spielen im Schatten der historischen Stadtmauer

Direkt an dem Durchgangstor ist auch ein Aufstieg auf die Stadtmauer.















Nach einem längeren Spaziergang verliessen wir den Ortskern und liefen unterhalb der Stadt an den Weinbergen entlang, bis wir zum Burggarten kamen.
Hier war früher die Reichsburg der Hohenstaufen. Im Jahr 1356 wurde sie bei einem Erdbeben zerstört.



Schön schattig – eine Wohltat







Blick vom Burggarten auf den süd-östlichen Teil von Rothenburg



Dieses Tor führt vom Burggarten zurück in die Stadt





In der Nähe vom Röder- und Galgentor liegt dieses schöne Fachwerkhaus, es zählt zu den schönsten von Rothenburg: Die Gerlachschmiede
Das Originalhaus wurde 1945 bei einem Luftangriff vollständig zerstört, es wurde originalgetreu wieder aufgebaut und 1951 fertig gestellt.
Das Wappen hat der Schmied Georg Gerlach selber hergestellt. Seit 1967 ist das Haus in privater Hand.



Meine Älteste möchte Fotografin werden und übt schon einmal das fotografieren.

Ich bin auch in dem Alter mit der Fotografie angefangen, damals, …. als man noch Filme kaufen musste, …. maximal 36 Fotos machen konnte und diese für teuer Geld entwickeln lassen musste ….. experimentieren ging da ganz schön ins Geld ,….. da hat es meine Tochter schon deutlich besser







Ganz typisch für Rothenburg sind die Schneeballen. Sie gibt es in den verschiedensten Geschmacksrichtung.



Wir entschieden uns für die klassischen. Sie schmecken wie süße Kekse



Es gibt sehr viele asiatische Touristen – die Geschäfte haben sich darauf eingestellt.

Ein Teddy im Fenster zaubert den ganzen Tag über viele viele Seifenblasen.





… und dann wurde es langsam Abend in Rothenburg.





Wir bummelten noch etwas durch die Gassen, bevor wir zurück zum Hotel gingen



Diese Katze haben wir an beiden Abenden im Schaufenster gesehen, wie es aussah, wohnte sie dort





Irgendwie haben wir dieses Geschäft leider erst am Abend entdeckt …..





Das Plönlein ist nicht weit vom Hotel entfernt



Links ist das Hotel. Ein letztes Foto, bevor wir müde in unsere Betten gefallen sind.
Und am nächsten Tag ging es schon weiter, Richtung Schweiz.

Wir stärkten uns im Hotel bei einem reichhaltigen Frühstück, besuchten danach nochmals kurz Käthe Wohlfahrt und dann ging es endgültig Richtung Schweiz!





Tschüss Rothenburg !!!! Bis zum nächsten mal!
 

S.Crockett

Well-Known Member
#2
Danke für deinen Bericht.
Ich war erst letzten Samstag dort. Erst Käthe Wohlfahrt und dann ins Diller zum Schneebäll essen.
Jetzt Ende November ist Rothenburg am schönsten. Der Reiterlesmarkt beginnt demnächst. Nur die Übernachtungen sind um diese Zeit sehr sehr teuer.
 
#6

semmel

Well-Known Member
#8
Sehr schön, ich bin dort geboren und wohne nur 20 Min. entfernt. Mein Sohn hat grad angefangen dort American Flagfootball zu spielen.

Das goldene M gibt's schon lang nicht mehr. War gleich am Marktplatz und eigentlich auch immer gut besucht.
 

jhon

Well-Known Member
#9
Erinnert mich an einen Besuch dort während einer WoMo-Tour durch Deutschland, Frankreich, Belgien und Holland vor einigen Jahren - meine Frau hat es dort geliebt, vor allem wegen Käthe Wohlfahrt (sie ist ein Weihnachts-Freak :0141: ), mein Sohn und ich haben es gehasst :mrgreen:
Ich vor allem wegen dieses "Extrem-Kommerz der da aus jedem Winkel hervorschimmert und wegen des extremen Überangebotes an Kitsch in den scheußlichsten Variationen. Einzig die historischen Dinge fand ich ganz interessant, aber das wurde mir von dem ganzen "Zuckerguss" darüber gründlich vergällt. Wenn ich mir vorstelle das durch dieses Stadt (und vielleicht noch Neuschwanstein und das Münchener Oktoberfest) Millionen von Meinungen von Besuchern aus aller Welt über Deutschland bestimmt werden dann schüttelt es mich :moritz: :mrgreen:
 

shorty1960

Well-Known Member
#10
Sehr schön, ich bin dort geboren und wohne nur 20 Min. entfernt. Mein Sohn hat grad angefangen dort American Flagfootball zu spielen.

Das goldene M gibt's schon lang nicht mehr. War gleich am Marktplatz und eigentlich auch immer gut besucht.
Da ist doch jetzt der Schneeballen Diller drin
Kauft euch das nächste mal einen Eimer mit Schneeballen Bruch,dann habt ihr viele verschiedene Sorten zum probieren
 
#11
Ja,es ist sehr touristisch (aber trotzdem wie ich finde sehr malerisch :rolleyes: ) , aber nicht so übertrieben touristisch wie zum Beispiel Schloss Neuschwanstein oder Key West (da fand ich das heftig)

Könnte aber auch daran liegen, dass mir manche "extrem kitschige" Dinge gefallen :D
 
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