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Danke, Lufthansa!

gila

Well-Known Member
#2
Was mich daran entsetzt: Ich war immer im naiven Glauben, dass die Fluglinien bisher schon nicht transportiert haben! So von wegen Artenschutz...Krokoleder, Muscheln usw...

Traurig genug, dass das illegale Jagen bzw. dieses Canned Hunting stattfinden -> aber irgendwie gut, dass der arme Cecil dieses Thema stellvertretend für seine Artgenossen jetzt in die Medien und soziale Netzwerke gebracht hat! Ich glaube, das war vielen Menschen nicht bewusst vorher... gut, wenn dann Firmen wir LH prompt so reagieren! Danke!
 

Mavs66

Well-Known Member
#3
Wieso Danke - jahrelang hat die Lufthansa wissentlich die Trophäen transportiert und gut daran verdient.

Erst jetzt auf Druck der Öffentlichkeit entschliesst man sich zu diesem Schritt. Ich hätte es gut gefunden wenn sie schon vorher diesen Weg gegangen wären - jetzt erscheint mir das alles nur wie ein "PR-Gag".

Deshalb "Danke Lufthansa, das du Jahrelang diese Idioten wissentlich unterstützt hast und gutes Geld mit ihnen verdient hast - Danke.
 
H

Heeeschen

Guest
#4
Wieso Danke - jahrelang hat die Lufthansa wissentlich die Trophäen transportiert und gut daran verdient.

Erst jetzt auf Druck der Öffentlichkeit entschliesst man sich zu diesem Schritt. Ich hätte es gut gefunden wenn sie schon vorher diesen Weg gegangen wären - jetzt erscheint mir das alles nur wie ein "PR-Gag".

Deshalb "Danke Lufthansa, das du Jahrelang diese Idioten wissentlich unterstützt hast und gutes Geld mit ihnen verdient hast - Danke.
Sehe ich anders: Die (Wild-)Tiere hatten keine Lobby - wohl aber hatten die Jäger Geld, den Transport zu bezahlen. Geschäft ist Geschäft.

Und wenn LH jetzt aus Werbegründen auf den Transportverweigerungszug aufspringt - warum nicht? MIR ist egal warum man es tut - Hauptsache man tut was :)
 

Florian B.

Well-Known Member
#5
Sehe ich anders: Die (Wild-)Tiere hatten keine Lobby - wohl aber hatten die Jäger Geld, den Transport zu bezahlen. Geschäft ist Geschäft.

Und wenn LH jetzt aus Werbegründen auf den Transportverweigerungszug aufspringt - warum nicht? MIR ist egal warum man es tut - Hauptsache man tut was :)
Da bin ich bei Dir. Ich hatte das gestern schon gelesen mit Delta, hab es aber hier nicht gepostet, da mein Beitrag zu Cecil auch nicht weiter Interesse fand.
Ist auch egal, wichtig ist, dass es diese Form des Langweile-Vertreibens irgendwann hoffentlich nicht mehr gibt!
 

gila

Well-Known Member
#8
je bekannter solche "Aktivitäten" sind, desto mehr Menschen denken möglicherweise um. Genauso wie immer mehr Menschen Eier ohne Käfighaltung kaufen, Wildtierdressuren-Zirkusse meiden usw.

Was mal normal war früher, wird eben öfter hinterfragt und die Konsumenten sind mündiger als früher. Da ist es gut, wenn sich Firmen von etwas distanzieren - besser spät als nie.
 
J

Jochen

Guest
#9
je bekannter solche "Aktivitäten" sind, desto mehr Menschen denken möglicherweise um. Genauso wie immer mehr Menschen Eier ohne Käfighaltung kaufen, Wildtierdressuren-Zirkusse meiden usw.

Was mal normal war früher, wird eben öfter hinterfragt und die Konsumenten sind mündiger als früher. Da ist es gut, wenn sich Firmen von etwas distanzieren - besser spät als nie.
Grundsätzlich gebe ich Dir schon Recht - nicht aber in diesem Fall, weil Großwildjagd noch nie ein Massenphänomen oder gar eine wenig reflektierte Handlung wie der Einkauf von Lebensmitteln war - zumindest nicht in den letzt 30-40 Jahren - insofern kann man das m. E. nicht vergleichen. Neben der Tatsache das es ein extrem teures "Vergnügen" ist bedarf es auch einiges an Aufwand und Organisation diesen fragwürdigen "Sport" auszuüben, insofern machen diese Menschen das schon immer wohlüberlegt und geplant.

Pelze, Walfleisch, Hörner vom Nashorn usw. sind auch überwiegend weltweit geächtet - das tut dem Markt keinerlei Abbruch, lediglich die Preise steigen. Diese Märkte leben nicht von der Masse sondern von Exklusivität und vermeintlichen Nervenkitzel. Erst wenn nicht nur die Jäger sondern auch die Konsumenten nachhaltig international bestraft werden würden, unabhängig von den Genehmigungen irgendwelcher bitterarmen 3.-Welt-Ländern könnte vielleicht, aber auch nur vielleicht ein wenig geändert werden. Obwohl ich überzeugt bin das auch ein illegaler Markt immer noch riesig wäre....
 
H

Heeeschen

Guest
#10
Jochen, da hast Du wohl leider recht.
Es ist ja nicht der Aldi Tourist, der nach Kenia fliegt um den Löwen oder noch besser: das streng beschützte Nashorn zu "erlegen" sondern es ist ein Elmar oder Fritz Wepper oder welcher von den Weppers auch immer - oder irgend ein Fürst oder König von einem europäischen Adelsgeschlecht, der sich stolz mit geschwellt... er Brust mit dem getöteten Elefanten fotografieren lässt…
Ich freue mich einfach über die aktuelle Publicity zu Gunsten der Wildtiere auch wenn mir bewusst ist, dass das leider genauso im Laufe der Zeit einschlafen wird, wie seinerzeit die Propaganda der Models gegen das Tragen von Echtpelz :0056:
Und wenn nur der eine oder andere Zahnarzt oder Schauspieler jetzt mal ein paar 1000 € weniger verdient:009: weil er vielleicht einmal weniger besucht oder gebucht wird dann weine ich da sicherlich keine Träne hinterher.
 

Stephan999

Well-Known Member
#11
Ich finde es seltsam dass sich jetzt alle aufregen, aber abends dann ein schönes Schnitzel essen.
Klar, der Artenschutz und so, aber es sind schon so viele Tierarten ausgestorben wegen anderen Gründen und mit dem Klimawandel werden auch
noch sehr viele Arten aussterben, trotzdem hat die Fleischindustrie die größeren Auswirkungen auf den Planeten.



Versteht mich nicht falsch, Tiere zu töten ist nicht richtig, aber immer wieder lustig zu sehen wer sich darüber aufregt.
 

Airwulf

Moderator
Mitarbeiter
#12
Ich würde ja gerne noch was zu diesem Thema schreiben,aber es ist ja schon alles gesagt.

Trotzdem handelt es sich hier "nur" um tote Tiere.

Viel schlimmer finde ich den Transport "lebender" Tiere.

Klar,teure Pferde oder andere wertvolle Tiere werden wie First Class Paxe behandelt.
Aber Labortiere,selbst Zootiere werden teilweise unter unwürdigen Bedingungen transportiert.
Nur die Minimalanforderungen werden ausgefüllt.

Ich habe 15 Jahre in der Flugzeugabfertigung gearbeitet,und war oft erschrocken,in welchem Zustand
die Tiere ankommen.
Meistens kamen diese Tiere aus Spanien,Portugal oder Griechenland.

So hatte ich wenigstens für mich gesagt,das die Tiere,die ich verlade,das Maximum an Komfort gekommen.
Manchmal haben wir sogar ein Tier im Transit aus dem Käfig geholt und sind ein wenig Gassi gegangen.
Ein bisschen Wasser und ein paar Streicheleinheiten und schon ging der Hund von selbst in den Käfig zurück.

Rainer



- - - - - Beitrag zusammengeführt - - - - -

Ich finde es seltsam dass sich jetzt alle aufregen, aber abends dann ein schönes Schnitzel essen.
Es ist schon ein großer Unterschied,ein Tier zu töten und zu Essen,
als es aus Angeberei zu schießen und an die Wand zu hängen.
Dann sollen diese Vollpfosten mit gleichen Waffen kämpfen.
Nur mit einem Messer gegen einen Löwen.
Was glaubst Du,wie viele Löwen dann einen Menschenkopf an der Wand hätten.

Rainer
 
H

Heeeschen

Guest
#13
Ich würde ja gerne noch was zu diesem Thema schreiben,aber es ist ja schon alles gesagt.

Trotzdem handelt es sich hier "nur" um tote Tiere.

Viel schlimmer finde ich den Transport "lebender" Tiere.

Klar,teure Pferde oder andere wertvolle Tiere werden wie First Class Paxe behandelt.
Aber Labortiere,selbst Zootiere werden teilweise unter unwürdigen Bedingungen transportiert.
Nur die Minimalanforderungen werden ausgefüllt.

Ich habe 15 Jahre in der Flugzeugabfertigung gearbeitet,und war oft erschrocken,in welchem Zustand
die Tiere ankommen.
Meistens kamen diese Tiere aus Spanien,Portugal oder Griechenland.

So hatte ich wenigstens für mich gesagt,das die Tiere,die ich verlade,das Maximum an Komfort gekommen.
Manchmal haben wir sogar ein Tier im Transit aus dem Käfig geholt und sind ein wenig Gassi gegangen.
Ein bisschen Wasser und ein paar Streicheleinheiten und schon ging der Hund von selbst in den Käfig zurück.

Rainer



- - - - - Beitrag zusammengeführt - - - - -



Es ist schon ein großer Unterschied,ein Tier zu töten und zu Essen,
als es aus Angeberei zu schießen und an die Wand zu hängen.
Dann sollen diese Vollpfosten mit gleichen Waffen kämpfen.
Nur mit einem Messer gegen einen Löwen.
Was glaubst Du,wie viele Löwen dann einen Menschenkopf an der Wand hätten.

Rainer

Oh Gott Rainer :0024:
 

Florian B.

Well-Known Member
#14


Es ist schon ein großer Unterschied,ein Tier zu töten und zu Essen,
als es aus Angeberei zu schießen und an die Wand zu hängen.
Dann sollen diese Vollpfosten mit gleichen Waffen kämpfen.
Nur mit einem Messer gegen einen Löwen.
Was glaubst Du,wie viele Löwen dann einen Menschenkopf an der Wand hätten.

Rainer


Das steht für sich und bedarf keiner Ergänzung mehr!
 

Stephan999

Well-Known Member
#15
Es ist schon ein großer Unterschied,ein Tier zu töten und zu Essen,
als es aus Angeberei zu schießen und an die Wand zu hängen.
Dann sollen diese Vollpfosten mit gleichen Waffen kämpfen.
Nur mit einem Messer gegen einen Löwen.
Was glaubst Du,wie viele Löwen dann einen Menschenkopf an der Wand hätten.

Rainer

Du hast natürlich Recht, trotzdem finde ich das "two-faced" wenn man sich morgens Salami, mittags Schnitzel und abends Steak reinzieht und dann
anfängt sich aufzuregen weil einer einen Löwen wegknallt. Der Löwe wurde mit Pfeil und Bogen erlegt, das ist im Vergleich zu einem Gewehr noch halbwegs fair, erhöht aber das Leid. Trotzdem kratzt mich das wenig, in Schlachthäusern passieren die wirklich krassen Dinge und das böckt keinen der Gutmenschen hier.
 

Florian B.

Well-Known Member
#16
Du hast natürlich Recht, trotzdem finde ich das "two-faced" wenn man sich morgens Salami, mittags Schnitzel und abends Steak reinzieht und dann
anfängt sich aufzuregen weil einer einen Löwen wegknallt. Der Löwe wurde mit Pfeil und Bogen erlegt, das ist im Vergleich zu einem Gewehr noch halbwegs fair, erhöht aber das Leid. Trotzdem kratzt mich das wenig, in Schlachthäusern passieren die wirklich krassen Dinge und das böckt keinen der Gutmenschen hier.
DAS ist für mich definitiv das Unwort des Jahres 2015. Aber das nur nebenbei.

Es gibt einen ganz gewaltigen Unterschied. Der Löwe wird nur zum Spass geschossen, als Trophäe, als Schwanzverlängerung für Menschen, die kein Selbstbewusstsein haben oder mit ihrem Geld nicht mehr wissen, was sie damit sinnvolles tun sollen - töten aus Freude.

Ein Schnitzel, ein Steak, was auch immer, dient der Nahrungsaufnahme - oder meinst Du, ich klopp mir einen drauf wenn ich mir ein Kotelett kaufe, frei nach dem Motto "geil da musste nun ein Schwein für sterben"?
Jeder kann darauf achten, welches Fleisch er wo kauft, und dank der Aufklärung in den Medien kaufen ja mittlerweile auch mehr Menschen Fleisch, das nicht aus Massentierhaltung und Fleischfabriken stammt.

Der Vergleich ist vollkommener Unsinn.
 
J

Jochen

Guest
#17
Du hast natürlich Recht, trotzdem finde ich das "two-faced" wenn man sich morgens Salami, mittags Schnitzel und abends Steak reinzieht und dann
anfängt sich aufzuregen weil einer einen Löwen wegknallt. Der Löwe wurde mit Pfeil und Bogen erlegt, das ist im Vergleich zu einem Gewehr noch halbwegs fair, erhöht aber das Leid. Trotzdem kratzt mich das wenig, in Schlachthäusern passieren die wirklich krassen Dinge und das böckt keinen der Gutmenschen hier.
Der wurde nicht mit Pfeil und Bogen erlegt sondern mit einer Hochleistungs-Armbrust (die einem Gewehr kaum nachsteht) lediglich verletzt und anschließend rund 40 Stunden gejagt um ihn endgültig mit dem Gewehr zu erledigen....
Du hast vollkommen recht, in Schlachthäusern geht es auch oft nicht besonders lustig zu, so dann aber auch nicht. Und auch da gibt es gute und schlechte Schlachthäuser - Pauschalisierungen sind da an keiner Stelle (weder bei den Jägern noch bei den Schlachthäusern) angebracht oder hilfreich.

Ein zusätzlicher Aspekt wäre noch dass das Schnitzel-Schwein gar nicht erst leben würde wenn niemand das Schnitzel essen würde - das ist bei dem Löwen anders.
Man kann sich natürlich philosophisch darüber streiten ob es schöner für das Tier ist ein Leben in Freiheit zu genießen um dann daraus von einem Jäger erlegt oder ob es in (meist qualvoller) Mastzucht großgezogen wird nur um dann im Schlachthof zu landen - und ich bin da durchaus auch auf der Seite des freilebenden Tieres, obwohl die dort auch oft genug Stress und Existenzprobleme haben die sie in einer Gefangenschaft nicht haben, aber das kann man nur vergleichen wenn man die gleichen Voraussetzungen heranzieht: Das Töten um der Ernährung willen. Und das ist bei den Trophäenjägern schon mal außen vor und das macht es (zumindest in meinen Augen) besonders verwerflich - das Töten um des Töten willen, zur Befriedigung des Egos. Der Schlachter zieht daraus keine Befriedigung wie der Jäger.
 

gila

Well-Known Member
#18
Der Vergleich mit dem Freilandei oder dem glücklichen Schnitzel ;-) hinkt auf jeden Fall, aber Fakt ist: Nur wenn (die breite Masse) etwas weiß, denken Menschen und Firmen um und es kann sich etwas ändern.

In Österreich zB ist die Wildtierhaltung in Zirkussen verboten. Wäre nie passiert, wenn sich nicht Tierschützer und "Kunden" dagegen aufgelehnt hätten.

Und in Afrika und Asien sind es nicht nur die reichen Freaks, die als Sport Großwildjagd betreiben, sondern auch die vielen "normalen" Touris, die zB in Südafrika die Löwenfarmen besuchen und die süßen kleinen Kätzchen streicheln und Fotos mit ihnen machen. Gleiches in Thailand mit den Tigern.
Wenn das Tier ausgewachsen ist, wird eben kein Foto mehr gemacht, dafür hat ein Freak ein Löwenfell mehr vor dem Kamin hängen...
Und DAS ist etwas, was ALLE TOURISTEN dort etwas angeht. Egal, wie er sich dann entscheidet, ob er ein Foto machen geht oder einen Löwen schießt. Das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Aber ohne ausreichende Infos ist es schwierig.

Genauso wie jeder wissen sollte, wo sein Schnitzel herkommt. Steht ja jedem frei, es zu essen oder nicht - Fakt ist, viele Menschen und Firmen wollen uns mit netten Werbebildern eine heile Welt vorgaukeln und ohne Infos fällt man drauf rein. Ein Löwenbaby, das gezüchtet wird, um abgeschossen zu werden, ist vielleicht nicht mehr so lieb für einige Touristen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Stephan999

Well-Known Member
#19
Jeder kann darauf achten, welches Fleisch er wo kauft, und dank der Aufklärung in den Medien kaufen ja mittlerweile auch mehr Menschen Fleisch, das nicht aus Massentierhaltung und Fleischfabriken stammt.
95% kommt aus der Massentierhaltung. Und egal wen du fragst, er kauf beim Biometzger der das Tier totgestreichelt hat.
Ist mir persönlich auch egal, jeder kann essen was er will. Aber dann wegen einem Löwen ein Fass aufmachen, das verstehe ich nicht.



Nein. Tierleid ist Tierleid. Nur haben Schweine, Fische und Rinder anscheinen weniger Mitleid verdient als ein Löwe.

- - - - - Beitrag zusammengeführt - - - - -

Der wurde nicht mit Pfeil und Bogen erlegt sondern mit einer Hochleistungs-Armbrust (die einem Gewehr kaum nachsteht) lediglich verletzt und anschließend rund 40 Stunden gejagt um ihn endgültig mit dem Gewehr zu erledigen....
Du hast vollkommen recht, in Schlachthäusern geht es auch oft nicht besonders lustig zu, so dann aber auch nicht. Und auch da gibt es gute und schlechte Schlachthäuser - Pauschalisierungen sind da an keiner Stelle (weder bei den Jägern noch bei den Schlachthäusern) angebracht oder hilfreich.

Ok, das wusste ich nicht, ändert aber eben für mich auch nichts. Ein Löwe ist tot.


Ein zusätzlicher Aspekt wäre noch dass das Schnitzel-Schwein gar nicht erst leben würde wenn niemand das Schnitzel essen würde - das ist bei dem Löwen anders.
Man kann sich natürlich philosophisch darüber streiten ob es schöner für das Tier ist ein Leben in Freiheit zu genießen um dann daraus von einem Jäger erlegt oder ob es in (meist qualvoller) Mastzucht großgezogen wird nur um dann im Schlachthof zu landen - und ich bin da durchaus auch auf der Seite des freilebenden Tieres, obwohl die dort auch oft genug Stress und Existenzprobleme haben die sie in einer Gefangenschaft nicht haben, aber das kann man nur vergleichen wenn man die gleichen Voraussetzungen heranzieht: Das Töten um der Ernährung willen. Und das ist bei den Trophäenjägern schon mal außen vor und das macht es (zumindest in meinen Augen) besonders verwerflich - das Töten um des Töten willen, zur Befriedigung des Egos. Der Schlachter zieht daraus keine Befriedigung wie der Jäger.

Ja, das sehe ich ähnlich wie du. Aber Töten um der Ernährung willen? Also deswegen isst man morgens Salami, mittags Schnitzel und abend Steak?
Es gibt lustigerweise für die wenigsten Menschen eine Alternative zum Fleisch. Was genau so traurig wie ungesund ist.
 

Florian B.

Well-Known Member
#20
Ja, das sehe ich ähnlich wie du. Aber Töten um der Ernährung willen? Also deswegen isst man morgens Salami, mittags Schnitzel und abend Steak?
Es gibt lustigerweise für die wenigsten Menschen eine Alternative zum Fleisch. Was genau so traurig wie ungesund ist.
Für mich gibt es die nicht - vegane Ernährung entspricht nicht meiner Vorstellung einer brauchbaren Lebensqualität und ist erwiesenermaßen auch nicht gesund.